Noch immer im Koma: Rätsel um unbekannten Jogger

Noch immer im Koma: Rätsel um unbekannten Jogger

Der Fall eines unbekannten Mannes im Koma gibt der Polizei nach mehr als zwei Monaten weiter Rätsel auf. Der Mann war Mitte März beim Joggen im Volkspark Wilmersdorf zusammengebrochen und dabei so schwer gestürzt, dass er ins Koma fiel. Er sei bis heute nicht aus der Bewusstlosigkeit erwacht, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Bisher hätten sich weder Angehörige noch Freunde bei der Vermisstenstelle gemeldet. Auch ein DNA-Angleich brachte keine Klärung, wer der Mann sein könnte.

Schild "Polizei"

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Ein Schild "Polizei" ist zu sehen. Foto: Jan Woitas/Archiv

Zuvor hatte es die Polizei bereits mit Fingerabdrücken probiert - vergeblich. Wer nie unter dem Verdacht stand, eine Straftat begangen zu haben, ist in den Datenbanken der Polizeibehörden nicht erfasst. Und wenn Angehörige bei Vermisstenanzeigen keine DNA-Proben abgeben, geht ein Abgleich auch hier ins Leere.
Die Polizei schätzt, dass der unbekannte Mann zwischen 60 und 70 Jahre alt ist. Er hatte bei dem Unfall keine Papiere bei sich, nur zwei lose Schlüssel - vermutlich für eine Haus- und Wohnungstür. Sie deuten laut Polizei darauf hin, dass er nicht in einem Hotel wohnte. Für einen Obdachlosen wirkte er zu gepflegt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Mai 2018 09:40 Uhr

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