Keuter: «Bestandsbewahrung» im Fußball funktioniert nicht

Keuter: «Bestandsbewahrung» im Fußball funktioniert nicht

Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Hertha BSC, hat sich gegen traditionelles Denken von Fußball-Fans unter anderem in der Diskussion um die 50+1-Regel ausgesprochen. «Teile der Fans wollen am liebsten Bestandsbewahrung, aber das wird nicht funktionieren», sagte Keuter der «Bild» und «BZ» (Freitag). «Die Welt dreht sich immer weiter.» Der frühere Twitter-Manager ist beim Berliner Bundesligisten unter anderem für Kommunikation und digitale Veränderung zuständig. «Natürlich» müsse man diskutieren, ob die 50+1-Regel, die die Komplettübernahme von Vereinen durch externe Investoren verhindert, modifiziert werde.

In der Diskussion um die Anstoßzeiten kritisierte Keuter den Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt. «Wenn sich alle Vereine für Montagsspiele aussprechen, kann es nicht sein, dass vor dem Anpfiff im Stadion in Frankfurt die Musik «I don't like Mondays» eingespielt wird», sagte der Manager. «Natürlich versucht man auch Rücksicht auf die Fans zu nehmen, aber wir brauchen eine klare Haltung.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 23. März 2018 12:10 Uhr

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