Magath sieht Comeback von Paul Drux bei den Füchsen Berlin

Magath sieht Comeback von Paul Drux bei den Füchsen Berlin

Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga GWD Minden 40:31 (23:15) geschlagen und sind nach der 23:29-Niederlage der SG Flensburg-Handewitt beim SC Magdeburg wieder auf Tabellenplatz zwei geklettert. Vor 6135 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war Hans Lindberg am Donnerstagabend mit zehn Toren der beste Werfer für die Gastgeber. Andreas Cederholm und Nenad Bilbija (je fünf Tore) waren für Minden am erfolgreichsten.

Felix Magath

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Fußball-Trainer Felix Magath von den Füchsen Berlin. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Vor den Augen von Fußball-Trainer Felix Magath, der mit Füchse-Coach Velimir Petkovic befreundet ist, gab Nationalspieler Paul Drux in der 49. Minute sein Comeback. Der Spielmacher hatte sich im Januar bei der EM in Kroatien am Meniskus verletzt und musste operiert werden. Gleich in seiner ersten Aktion erzielte er seinen ersten Treffer, dem er den zweiten sogleich folgen ließ.
Nach einem verschlafenen Start zogen die Gastgeber das Tempo an. Vor allem Nationalspieler Steffen Fäth und Marko Kopljar nahmen Minden aus dem Rückraum auseinander. Bereits zur Pause waren die Fronten geklärt. Mit 23 Toren erzielten die Füchse in den ersten 30 Minuten schon zwei Treffer mehr als bei der 21:29-Niederlage in Flensburg im gesamten Spiel.
Das verleitete Berlin dazu, nach dem Seitenwechsel gleich mehrere Gänge zurückzuschalten. Binnen elf Minuten traf Minden zehnmal und hatte weitere Möglichkeiten, so dass der Vorsprung auf fünf Treffer schmolz. Doch diese Schwächephase überstanden die Füchse. Ab Mitte der zweiten Hälfte hatten sie auch dank Drux das Geschehen wieder im Griff und kamen zu einem auch in der Höhe verdienten Erfolg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. März 2018 21:10 Uhr

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