Paket mit 22 Prüfungsarbeiten verschwunden

Von 22 künftigen Juristen in Berlin sind die schriftlichen Arbeiten zum ersten Staatsexamen verschwunden. Die Klausuren seien beim Paketdienstleiter DHL nicht auffindbar, teilte die Justizverwaltung der Deutschen Presse-Agentur am Montag mit. Demnach hatte ein Zweitkorrektor die schriftlichen Arbeiten bewertet und sie per Paket an das Gemeinsame Juristische Prüfungsamt von Berlin und Brandenburg geschickt. Doch dort kamen sie nicht an. «Wir können uns nicht erinnern, dass das in Berlin schon mal passiert ist», sagte ein Sprecher. Das Examen war im Oktober geschrieben worden.

In einem Brief des Amtes an die Betroffenen heißt es, wer Einwände gegen die bereits mitgeteilte Note habe, könne die Klausur wiederholen. Eine Überprüfung der Bewertung des ersten Staatsexamens sei «naturgemäß nicht durchführbar». Wer jedoch mit dem Prüfungsergebnis einverstanden ist und keinen Widerspruch einlegt, für den werde der Prüfungsbescheid rechtskräftig.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Montag, 12. März 2018 14:10 Uhr

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