ALBA profitiert von starker Dreier-Quote

ALBA profitiert von starker Dreier-Quote

Große Erleichterung herrschte bei ALBA Berlin nach dem 99:85-Erfolg bei den Eisbären Bremerhaven. «Es war viel schwieriger, als es das Ergebnis am Ende vermuten lässt», sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Und auch Trainer Aito Garcia Reneses gestand: «Bremerhaven hat uns das Leben lange schwer gemacht.»

Aito Garcia Reneses

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Trainer Aito Garcia Reneses gestikuliert. Foto: Stefan Puchner/Archiv

Drei Viertel lang hatte der Tabellensechszehnte dem Hauptstadtclub auf Augenhöhe Paroli geboten. Im dritten Viertel lagen die Berliner sogar plötzlich 62:63 im Rückstand. «Wir hatten Phasen, in denen wir Probleme hatten. Aber wir sind immer ruhig geblieben und haben Lösungen gefunden», befand Ojeda.
Das waren an diesem Tag vor allem Drei-Punkt-Würfe. «Die haben das Spiel am Ende entschieden», sagte Kapitän Niels Giffey. Stolze 17 Dreier warf ALBA in den Korb der Gastgeber. Insgesamt fanden bei diesen Würfen die Hälfte ins Ziel ­ eine starke Quote. In dieser Saison ist dies für die Berliner zu einer echten Stärke geworden. Mit 41,7 Prozent Wurfquote sind sie in dieser Statistik das erfolgreichste Team der Liga.
Giffey mahnte aber, sich nicht zu sehr auf diese Stärke zu konzentrieren: «Wir müssen auch mal andere Lösungen finden und mehr aus der Zone treffen.» Mit 16 Punkten und neun Rebounds machte Center Dennis Clifford schon einen guten Schritt in diese Richtung. Giffey ist deshalb optimistisch: «Wir kommen da aber langsam auch hin.»
Mit dem neunten Ligasieg in Serie ist ALBA weiter auf einem guten Weg. Platz zwei als erster Bayern-Verfolger wurde gefestigt und die zuletzt aus Verletzungen zurückgekehrten Spencer Butterfield und Giffey zeigen eine aufsteigende Form.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 12. März 2018 10:30 Uhr

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