Berliner Senat erhöht Gebühren für Abschleppen und Ausnüchtern

Berliner Senat erhöht Gebühren für Abschleppen und Ausnüchtern

Falsch geparkt und jetzt ist das Auto abgeschleppt? Das geht in Berlin bald noch mehr ins Geld. Auch der Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle soll teurer werden.

Ein Auto wird abgeschleppt

© dpa

Zu spät: Wer in Berlin abgeschleppt wird, muss in Zukunft mit noch höheren Kosten rechnen.

Der rot-schwarze Senat will die Gebühren für das Umsetzen rechtswidrig abgestellter Fahrzeuge erhöhen. Für ein normales Auto sollen künftig 136 statt bisher 121,94 Euro fällig werden.

Senat begründet Erhöhung mit Personalkosten

Der Betrag richtet sich unter anderem nach dem Gewicht des Wagens und danach, ob Polizei, Ordnungsamt oder BVG das Abschleppen beauftragen. Die Innenverwaltung begründete die Erhöhung am Dienstag (28. Juni 2016) im Senat mit gestiegenen Personalkosten und neuen Verträgen mit Abschleppunternehmen.

153,89 Euro für die Ausnüchterungszelle

Auch wer von der Polizei zum Ausnüchtern in Gewahrsam genommen wird, muss mehr zahlen. Ein Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle soll ohne ärztliche Untersuchung künftig 153,89 Euro kosten. Bisher sind es 129,88 Euro. Endgültig beschlossen sind die Änderungen noch nicht. Zunächst nimmt der Rat der Bürgermeister Stellung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Juni 2016 16:04 Uhr

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