Clubsprecher: Berliner Szene hat strenge Türpolitik

Clubsprecher: Berliner Szene hat strenge Türpolitik

Die Berliner Clubs sind nach Angaben ihres Dachverbandes strikt bei der Auswahl der Gäste, aber nicht diskriminierend, was die Herkunft angeht.

Eine Disco-Kugel hängt neben dem Fernsehturm

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Clubsprecher: Berliner Szene hat strenge Türpolitik. Foto: Rainer Jensen /dpa

Die Türpolitik sei streng, weil die Nachfrage so groß sei, besonders in Touristen-Gegenden, sagte Lutz Leichsenring von der Clubcommission der Deutschen Presse-Agentur am 25. Januar 2015.

Auch eine Gruppe von Geschäftsleuten kann abgewiesen werden

Die Auswahl der Gäste richtet sich ihm zufolge nicht etwa nach der Hautfarbe, sondern danach, ob sie zum Publikum des Clubs und zur Musikrichtung passen. Probleme könnten generell Gruppen bekommen. «Es kann auch eine Gruppe von Geschäftsleuten treffen.»

Keine Häufung von sexuellen Übergriffen in Berliner Discos

In Freiburg soll es laut einem Zeitungsbericht Zutrittsverbote für Flüchtlinge geben, weil es angeblich Übergriffe gab. Eine besondere Häufung etwa von sexuellen Übergriffen in Discos war der Polizei dort aber nicht bekannt. Von etwas Vergleichbarem hat Leichsenring in Berlin nicht gehört. In der Stadt gibt es ihm zufolge etwa 80 bis 120 Clubs, je nach Zählweise. Davon unterscheidet er die Diskotheken, in denen es mehr ums Gesehenwerden als um die Musik gehe.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Januar 2016 14:16 Uhr

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