Arbeitsfelder der Seniorenvertretung

Die Seniorenvertretung ist das Instrument der Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren des Bezirkes Treptow-Köpenick. Sie verstärkt die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Menschen in allen Lebensbereichen. Sie ist in ihrer Meinungs- und Willensbildung und ihrer Tätigkeit unabhängig, selbständig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden.

Grundlagen und Arbeitsweise

Grundlage für die Arbeit der Seniorenvertretung ist das „Gesetz zur Stärkung der Mitwirkungsrechte der Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen Leben im Land Berlin“ vom 22.Mai 2006, geänderte Fassung vom 20.05.2011 mit Wirkung 02.06.2011.

Weitere Arbeitsmaterialien sind vor allem

  • Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik
  • Leitlinien für die Seniorenpolitik im Bezirk Treptow-Köpenick
  • Geschäftsordnung der Seniorenvertretung
  • Altenberichte der Bundesregierung und relevante Studien auf Landes- und Bezirksebene
  • Memorandum „Mitgestalten und Mitentscheiden – Ältere Menschen in Kommunen“
  • Protokolle und Beschlüsse der BVV und deren Ausschüsse
  • Protokolle des Landesseniorenbeirates, der Landesseniorenvertretung und des Arbeitskreises Berliner Senioren
  • Materialien, Berichte und Informationen aus den Vereinen, Verbänden und Institutionen des Bezirkes
  • Relevante Materialien und Berichte der Senatsverwaltungen und der Bundesministerien

In regelmäßigen Zusammenkünften werden die konkreten Arbeitsschritte zur Umsetzung der Aufgaben festgelegt sowie Erfahrungen aus der Mitarbeit in Gremien, Ausschüssen der BVV und in Einrichtungen der Senioren vermittelt.

Schwerpunkte der Arbeit

Die Schwerpunkte ergeben sich aus der Weiterführung der erfolgreichen Arbeit der letzten Wahlperiode und dem Aufgreifen aktueller Problemlagen.

Es sind:

  • aktive und konstruktive Mitarbeit in den Ausschüssen der BVV
  • Mitarbeit in Gremien, die sich der Seniorenpolitik widmen
  • Zusammenarbeit mit den Beiräten des Bezirkes wie Behindertenbeirat
  • Einbeziehung aller Bezirksamtsmitglieder und enge Zusammenarbeit zur zügigen und gezielten Lösung von Problemen
  • Verstärkung einer zielgerichteten Öffentlichkeitsarbeit über Printmedien und das Internet, Erarbeiten eines aktuellen Flyers
  • Beteiligung an bezirklichen Veranstaltungen
  • Mitgestaltung der Seniorenwoche
  • Intensive Mitarbeit in Netzwerken, insbesondere dem LiK
  • Zusammenarbeit mit dem Sozialkommissionen des Bezirkes
  • Zusammenarbeit mit den ‘Sternenfischern’
  • Weiterführung der Kontakte zu Pflegeeinrichtungen, KIEZKLUBs und weiterer seniorenrelevanter Einrichtungen, wozu einzelne Mitglieder der Seniorenvertretung benannt werden
  • Weiterführung und ggf. Neubildung von Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen wie AG Prävention und Gesundheit, AG Internet/Öffentlichkeitsarbeit, AG internationale Beziehungen/Europa und andere
  • Entwicklung und Begleitung von Projekten zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur des Bezirkes; LSK-Projekt “Wohnart”
  • Pflege und Entwicklung von Erfahrungsaustausch über die bezirklichen und Ländergrenzen hinaus
  • Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen, die dem besseren Verständnis der Aufgaben der Seniorenvertretung und der Durchführung der Aufgaben dienen
  • Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Jugendgruppen
  • Weiterführung und Konkretisierung des Hauptthemas “Leben im Alter” von 2013 insbesondere des Teilaspektes “Wohnortnahe Dienstleistungen”
  • Erfahrungsaustausch mit Seniorenvertretungen der anderen Bezirke sowie darüber hinaus
  • Vorbereitung und Durchführung eines Seniorenforums
  • kritische Begleitung der Umsetzung der Berliner seniorenpolitischen Leitlinien und dessen Reflektion im Bezirk.

Zuständigkeit der Mitglieder für die Bezirksregionen

  • Bezirksregion

    Zuständigkeit

  • 01 Alt-Treptow

    wird noch festgelegt

  • 02 Plänterwald

    Annemarie Beier

  • 03 Baumschulenweg

    Martin Schmidt-Bugiel

  • 04 Johannisthal

    Peter Strehmel

  • 05 Oberschöneweide

    Christine Schulze

  • 06 Niederschöneweide

    wird noch festgelegt

  • 07 Adlershof

    Klaus Radel

  • 08 Köllnische Vorstadt/Spindlersfeld

    wird noch festgelegt

  • 09 Altglienicke

    Prof. Dr. Florian Osburg

  • 10 Bohnsdorf

    Thomas Fritsche

  • 11 Grünau

    Thomas Fritsche

  • 12 Schmöckwitz/Karolinenhof/
    Rauchfangswerder

    Marion Wendler

  • 13 Köpenick-Süd

    Annegret Schulzen

  • 14 Allende-Viertel

    Uwe Doering

  • 15 Altstadt/Kietz

    wird noch festgelegt

  • 16 Müggelheim

    Reinhard Seufert

  • 17 Friedrichshagen

    wird noch festgelegt

  • 18 Rahnsdorf/Hessenwinkel

    Martin Schmidt-Bugiel

  • 19 Dammvorstadt

    Hannelore Eckert

  • 20 Köpenick-Nord

    Winfried Blohm

Zuständigkeit der Mitglieder in den Ausschüssen der BVV

  • Ausschuss

    Zuständigkeit/Vertretung

  • Arbeit, Soziales, Gesundheit, Gleichstellung
    und gesellschaftliche Vielfalt

    Dr. Johanna Hambach
    Michael Rother

  • Eingaben und Beschwerden

    wird noch festgelegt

  • Haushalt, Personal, Verwaltung und Immobilien

    Michael Rother

  • Schule

    Reinhard Seufert

  • Sport

    Christine Schulze

  • Stadtentwicklung und Bauen

    Thomas Fritsche
    Peter Strehmel
    Reinhard Seufert

  • Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten

    Peter Strehmel
    Klaus Radel

  • Umwelt- und Naturschutz und Grünflächen

    Christine Schulze
    Peter Strehmel

  • Weiterbildung und Kultur

    Hannelore Eckert
    Ulrich Stahr

  • Wirtschaftsförderung, Tourismus und Bürgerdienste

    Uwe Doering

  • Integrationsausschuss

    Reinhard Seufert

  • Jugendhilfeausschuss

    Winfried Blohm

  • Geschäftsordnungsausschuss

    wird noch festgelegt

  • Rechnungsprüfungsausschuss

    wird noch festgelegt

Zuständigkeit der Mitglieder für die Einrichtungen

Verantwortlichkeiten für die Kontakte zu den KIEZKLUBS - kommunale Seniorenfreizeiteinrichtungen

Verantwortlichkeiten für die Kontakte zu den Freizeitstätten und Nachbarschaftshäusern freier Träger

Verantwortlichkeiten für die Kontakte zu den Senioren- und Pflegeheimen

Arbeitskreis Prophylaxe und Gesundheit

Netzwerk Leben im Kiez - LiK

Vor fünf Jahren hat die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick das Netzwerk Leben im Kiez – kurz LiK – gegründet. Ziel war und ist es, den Menschen in unserem Bezirk Möglichkeiten zu vermitteln, die ein langes selbstbestimmtes Leben in gewohnter Umgebung ermöglichen.
Dazu gehören Beratungsangebote, Kurse und Informationsveranstaltungen, die sich sowohl an Ältere als auch an Angehörige richten. Daneben sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LiK als telefonische Anlauf- und Vermittlungsstelle für alle Fragen rund um das Thema „Alter“ zu einer festen Größe im Bezirk geworden.

Hilfe im Alltag

Als zusätzlichen Service bietet das LiK einmal monatlich im KIEZKLUB Rahnsdorf (jeden 3. Dienstag) und im KIEZKLUB Treptow-Kolleg (jeden 3. Montag) eine Sprechstunde zum Thema „haushaltsnahe Dienstleistungen“ an. Hierfür haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LiK eine Liste gefertigt, in der sich regionale Anbieter finden, die bei den kleinen und großen Hürden des Alltags zu moderaten Preisen Hilfe versprechen. Sei es Unterstützung im Garten, kleine Reparaturarbeiten in Wohnung und Haus oder Fenster putzen – viele Dienste sind gefragt und werden angeboten. Gelistet sind Handwerksfachbetriebe, Reinigungs- und Pflegedienste, Allroundhandwerker sowie soziale und nachbarschaftliche Projekte.
Mit diesem Service konnten bisher gute Erfahrungen gemacht werden, so dass auch in anderen Köpenicker Gebieten diese Sprechstunden demnächst angeboten werden sollen.

Kontakt:

Netzwerk Leben im Kiez (LiK)
Tel.: 31 98 90 24
E-Mail: info@lebenimkiez.de
Internet: www.lebenimkiez.de

Engagement im Kiez

Weiterhin arbeitet das LiK daran, sich auf Kiezebene für nachbarschaftliche Hilfe einsetzen. Es finden derzeit Gesprächsrunden vor Ort statt, damit der Austausch zwischen den Kiezen sowie die Netzwerkarbeit gefördert werden. Als Koordinatorin steht Helga Walter von der Seniorenvertretung allen Interessierten bei Fragen zur Verfügung.

Kontakt:

Helga Walter
jeden 4. Mittwoch im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr
im „Wuhletreff“
Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin

Das Netzwerk Leben im Kiez hat in den vergangenen Jahren viel bewegt. So ist der Verbund von Trägern und Akteuren aus dem Bezirk entstanden, der Menschen mit psyschichen Problemen behandelt und betreut, ein Demenzwandertag wird einmal im Jahr durchgeführt, ein Demenzkalender mit Freizeitangeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen erscheint einmal im
viertel Jahr, mit Schulen wurden gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt, es gibt Computerkurse im Allendeviertel und vieles mehr. Aber das eigentliche Ziel, Beratungsangebote für alle im Bezirk lebenden Menschen in ihrem Wohnumfeld erreichbar vorzuhalten, ist bis jetzt nur an wenigen Orten gelungen.

So haben wir mit den Mitgliedern des Netzwerkes beraten und folgende Grundlage als Kern der zukünftigen Arbeit beschlossen:

Wir unterstützen Menschen, die im Kiez selbstbestimmt alt werden wollen bzw. bereits Hilfe benötigen. Dazu bündelt und bereitet das LIK Informationen auf und trägt diese gezielt weiter. Im LIK wirken soziale Institutionen, Träger, Ämter, ehrenamtliche Mitarbeiter und alle Engagierten im Kiez eng zusammen. In diesem Sinne ist das Konzept, die Geschäftsordnung und die Kooperationsvereinbarung überarbeitet worden.

Es werden jetzt nacheinander in den Bezirksregionen engagierte Träger, Vermieter, Ehrenamtliche, Bürgervereine u.a. dafür sorgen, dass Nachbarschaftshilfe als Kern der Information mobilisiert oder aufgebaut wird. Eine Informationsmappe mit Angaben zu haushaltsnahen Dienstleistungen und anderen nachgefragten Angeboten für Hilfen im Haushalt wird gefertigt und in vielen Händen in den Regionen als Beratungsmappe zur Verfügung stehen.

So hoffen wir, dass es dann keine Fragen mehr gibt, die nicht beantwortet werden können und so die Hilfe in die Wohnung kommt.

Wenn sie Anregungen und Hinweise haben, informieren Sie uns – wir freuen uns über jede Unterstützung!

Ihr LIK – Team!
Telefon: (030) 31 98 90 24

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Berichte folgen!