Beauftragte für Menschen mit Behinderung

Bild von Regina Vollbrecht
Regina Vollbrecht Bild: Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Bezirksamtes Reinickendorf

Ich möchte Sie auf meiner Internetseite herzlich willkommen heißen! Sie finden im Folgenden erste Informationen zu meiner Arbeit.

Als Beauftragte für Menschen mit Behinderung in Reinickendorf bin ich Ansprechpartnerin für den Bezirk, alle Behindertenverbände, Selbsthilfegruppen, Vereine, Projekte und freie Träger, die spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung bereit halten.

Gern können Sie sich aber auch als betroffene Person bei Fragen an mich wenden, ich stehe Ihnen beratend zur Seite. Ohne Voranmeldung können Sie jeden Dienstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in die Sprechstunde zu einem persönlichen Gespräch kommen. Weitere Termine sind telefonisch zu vereinbaren.

Die Förderung der Barrierefreiheit ist unter anderem eines der wichtigsten Ziele meiner Arbeit. Barrierefreiheit ist die Voraussetzung von Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Sie ist der Grundstein für ein inklusives Leben. Der Abbau von Barrieren bezieht sich auf alle Lebensbereiche wie beispielsweise Wohnen, Ausbildung, Arbeit, Freizeit.

Neben dem Abbau der baulichen Barrieren ist es mir wichtig, die Mitbürgerinnen und Mitbürger durch Maßnahmen der Bewusstseinsbildung zu sensibilisieren. Dies möchte ich beispielsweise durch Ausstellungen und Schulbesuche erreichen.

Als Beauftragte für Menschen mit Behinderung arbeite ich mit dem bezirklichen Beirat für Menschen mit Behinderung zusammen, der einmal im Monat tagt. Im Beirat sind Mitglieder verschiedener Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen aktiv.

Bei meiner Arbeit unterstützt mich meine Mitarbeiterin Frau Wellmann.

Was ist die „Altersabhängige Makula-Degeneration“ (AMD)?

Diese und andere Fragen wurden im Vortrag für Augenpatienten beantwortet.

In Kooperation mit der Behindertenbeauftragten des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin, Regina Vollbrecht, hatte der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. (ABSV) zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung zum Thema „Altersabhängige Makula-Degeneration“ (AMD) eingeladen. Die Veranstaltung fand am 21.06.2017 im BVV-Saal im Rathaus statt.

Die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung bei Menschen über 50 Jahren. In den Industriestaaten ist diese Augenerkrankung die Hauptursache für eine Erblindung bei Menschen in diesem Alter. In Deutschland leiden schätzungsweise 4,2 Millionen Menschen an einer Form der Makula-Degeneration.

PD Dr. med. Klaus-Martin Kreusel, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde an den DRK-Kliniken/Westend, informierte über die Diagnose- und Behandlungsformen der Altersabhängigen Makula-Degeneration. Er berichtete über die neuesten Forschungsergebnisse in einem allgemein verständlichen Vortrag. Die Besucherinnen und Besucher hatten nach dem Vortrag die Möglichkeit ihre vielzähligen Fragen zu stellen.

Vor und nach dem Vortrag konnten die Teilnehmer sich zu den Beratungsangeboten des ABSV sowie zu Sehhilfen für Augenpatienten informieren.

Die Veranstaltung erfreute sich eines so großen Interesses, dass ein erneutes Angebot im kommenden Jahr geplant ist.

26. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung: Ein voller Erfolg

Am Samstag, dem 17.06.2017, hatte die Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Bezirkes Reinickendorf alle Berlinerinnen und Berliner zum 26. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung in das Einkaufszentrum Märkisches Zentrum eingeladen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bezirksbürgermeister und Schirmherr Frank Balzer (CDU), dem Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung Regina Vollbrecht.

Von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr hatten die Besucher die Gelegenheit sich bei 57 Verbänden, Selbsthilfegruppen und Hilfsmittelherstellern über deren Angebote zu informieren. Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung freute sich sehr über den Teilnehmerrekord der Institutionen.

Das Netzwerk Märkisches Viertel und der Pflegestützpunkt Reinickendorf präsentierten die „mobile Info-Stele“, eine digitale Informationsmöglichkeit für alle Senioren des Märkischen Viertels, an ihren Ständen und auf der Bühne. Entwickelt wurde die Info-Stele im Projekt Senioren Netz, das von der Gesobau AG initiiert wurde und dessen Schirmherrschaft die Behindertenbeauftragte übernommen hat.

Rollstuhlnutzer konnten sich an die Firma Strehlow GmbH für Service und kleinere Reparaturen wenden. Bewährte Institutionen wie etwa die Arbeitsagentur Reinickendorf, der Deutscher Diabetiker Bund Berlin e.V. und die Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. standen für Fragen zur Verfügung. Aber auch neue Institutionen wie beispielsweise die Compass Gesellschaft für Integration und Teilhabe mbH oder die Firma Vanda Pharmaceuticals aus den USA, die im Bereich seltener Erkrankungen zu spezifischen Schlafrhythmusstörungen bei blinden Menschen (NON-24) forscht, stellten ihre Angebote vor.

Neben der Präsentation von Elektrorollstühlen, einem behindertengerecht ausgestatteten Transporter und einer Treppensteighilfe, waren weitere spannende Aktivitäten zu erleben, so zum Beispiel ein Obst- und Gemüsequiz der Union sozialer Einrichtungen gGmbH. Auch die Möglichkeit, das Ein- und Aussteigen in den BVG-Bus mit Rollstuhl oder Rollator unter Anleitung probieren zu können, wurde vielfach genutzt.

Kinder hatten die Gelegenheit an einem Kindertanzworkshop des Vereins „Narrenkappe Berlin e.V.“ teilzunehmen oder sich am Stand des Beirates für Menschen mit Behinderung schminken zu lassen.

Für eine tolle Stimmung sorgte das siebenstündige Bühnenprogramm mit Showtanzgruppen und vielen engagierten Künstlerinnen und Künstlern. Mit dabei waren unter anderem die „Akrobatik und Einrad-Kids“, die Musikerinnen und Musiker vom Blasorchester „The Hornetz“ der Musikschule Reinickendorf, die Rollstuhltanzgruppe „Wheels in Motion“, die “Streetdance”-Gruppe des VfB Hermsdorf, die Band „Trock´n-roll“, die „Berliner Fahnenschwinger“ und viele andere mehr. Für besondere Stimmung am Schluss sorgte die Samba Musikgruppe „Rhythmus Traum“ und die Leo Cober Band, bevor die Beauftragte für Menschen mit Behinderung die verabschiedenden Worte übernahm.

„Wir freuen uns über diese wirklich gelungene Festivität, die Menschen mit und ohne Behinderung bei Sonnenschein inklusiv feiern konnten”, so Uwe Brockhausen und Regina Vollbrecht. „Unser herzlicher Dank gilt allen Sponsoren, Künstlerinnen und Künstlern, dem Moderator Olaf Schwarz, den Institutionen und Initiativen, dem Centermanagement des Einkaufszentrums sowie allen Helfenden für ihre Unterstützung.”

Flyer für den Tag für Menschen mit und ohne Behinderung 2017

PDF-Dokument (327.1 kB) Dokument: Bezirksamt Reinickendorf

Plakat für den Tag für Menschen mit und ohne Behinderung 2017

PDF-Dokument (665.3 kB) Dokument: Bezirksamt Reinickendorf

Verleihung des Reinickendorfer Ehrenpreises 2016

Bildvergrößerung: Foto von der Ehrenpreisverleihung 2016
Bild: Behindertenbeauftragte des BA Reinickendorf

Das Behinderten- und Seniorenparlament am 14.11.2016 im Saal der Bezirksverordnetenversammlung wurde offiziell durch Herrn Dr. Lühmann, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, eröffnet. Es schlossen sich die Berichte des Bezirksbürgermeisters Frank Balzer und des Stadtrates für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales Uwe Brockhausen über Aktuelles aus dem Bezirk an. Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung Regina Vollbrecht berichtete aus ihrer Tätigkeit der zurückliegenden Monate. Im zweiten Teil der Veranstaltung referierte Frau Pohl, Fachreferentin vom Paritätischen Wohlfahrtsverband LV e.V., zum Thema “Bundesteilhabegesetz – Anforderungen und Wirklichkeit”.

Schwerpunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Reinickendorfer Ehrenpreises 2016. Der Beirat für Menschen mit Behinderung traf die Auswahl der Preisträger und Preisträgerinnen. Gemeinsam überreichten der Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen und die Bezirksbehindertenbeauftragte die Auszeichnung an die fünf Preisträger und Preisträgerinnen. Die Arbeit der Ehrenpreisträger und Ehrenpreisträgerinnen in unserem Bezirk ist für Menschen mit Behinderung nicht mehr weg zu denken!
Sandra Lemke, eine der fünf Ehrenpreisträgerinnen und Gründerin des Vereins Hip Hop Charity Jam e.V., ist in der Bekämpfung der Kinderarmut aktiv.
Hamdy Mohamed bietet Judo-Gruppen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an.
In der Seniorenfreizeitstätte Lübars engagiert sich Harald Waldeck im organisatorischen Bereich, damit das umfangreiche Kursangebot von den Besuchern genutzt werden kann.
Frau Karin Dähn ist als Selbstbetroffene, stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft des Landesverbandes Berlin (DMSG) tätig und seit 10 Jahren Gruppensprecherin einer offenen Selbsthilfegruppe des DMSG Berlin.
Seit 12 Jahren setzt sich Fritz Schlee in der Diakonie Heiligensee für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung ein. 2015 organisierte er mit dem Elternbeirat einen aus Spenden finanzierten Behindertentransporter.
Im Anschluss an die Ehrenpreisverleihung lud die Bezirksbehindertenbeauftragte alle Ehrenpreisträger/innen und deren Begleitungen zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken ins Turmzimmer des Rathauses ein.
Der Festakt wurde von Frau Gehlmann-Dinca/Querflöte von der Musikschule Reinickendorf begleitet.

Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen und Bezirksbehindertenbeauftragte Regina Vollbrecht wollen auch im kommenden Jahr die Preisverleihung wieder organisieren, um ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger in Reinickendorf, die Menschen mit Behinderung unterstützen, auszeichnen zu können und mit dem Ehrenpreis auch im nächsten Jahr ein Signal für diese überaus wertvolle Arbeit zu setzen.

Werben für inklusive Sportangebote - 125 Jahre VfL Tegel

Bildvergrößerung: Regina Vollbrecht und Begleitläufer Jochen Schmitz
Bild: Jochen Schmitz

Am 25. Juni 2016 feierte der VfL Tegel seinen 125. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hatte der Reinickendorfer Breitensportverein mit mittlerweile mehr als 2.700 Aktiven zu einem großen Familiensportfest auf das Vereinsgelände an der Hatzfeldallee eingeladen. Hier konnten Besucher ein buntes Bühnenprogramm erleben und das Sportangebot aller elf Abteilungen kennenlernen und ausprobieren. Judo, Tischtennis, Tanzen, Turnen, die Präsentation der freiwilligen Feuerwehr Tegel und zahlreiche unterhaltsame Spiele rundeten das Programm bei bestem Sonnenschein ab und bereiteten Groß wie Klein riesigen Spaß.

Das Jubiläum nutzte Regina Vollbrecht – Beauftragte für Menschen mit Behinderung im Bezirk Reinickendorf und langjährige Weltrekordhalterin im Marathonlauf der blinden Frauen -, um für inklusive Sportangebote im Bezirk und darüber hinaus zu werben.

Gemeinsam mit ihrem Guide und Leiter der Abteilung Leichtathletik des VfL Tegel, Karl Mascher, konnten Besucher ausprobieren, wie sich Rennen als Begleitläufer oder als blinder Läufer anfühlt. Beim Laufen sind beide Athleten mit einem Schnürsenkel verbunden und der Begleitläufer sagt Unebenheiten und Richtungswechsel an.

Obgleich Karl Mascher schon viel Erfahrung als Begleitläufer besitzt überraschte es ihn, dass das geradeaus Laufen offensichtlich vielen sehenden Erwachsenen schwer fällt, wenn Sie nichts sehen. Die geführten betonten das Gefühl der Abhängigkeit, dass dem Führenden ausgeliefert sein und den Aspekt des sprichwörtlichen “blinden” Vertrauens, den sie auf den 400 Metern Teststrecke auf ganz andere, neue Art erlebt hätten.

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung freute sich über jeden, der bereit war, blind zu laufen. “Somit ist es wieder gelungen, durch gemeinsame Aktivitäten, den Abbau von Berührungsängsten einen Schritt voranzubringen.”

Bildvergrößerung: Regina Vollbrecht und Begleitläufer Karl Mascher
Bild: Jochen Schmitz

Gemeinsam mit ihrem Guide und Leiter der Abteilung Leichtathletik des VfL Tegel, Karl Mascher, konnten Besucher ausprobieren, wie sich Rennen als Begleitläufer oder als blinder Läufer anfühlt. Beim Laufen sind beide Athleten mit einem Schnürsenkel verbunden und der Begleitläufer sagt Unebenheiten und Richtungswechsel an.

Obgleich Karl Mascher schon viel Erfahrung als Begleitläufer besitzt überraschte es ihn, dass das geradeaus Laufen offensichtlich vielen sehenden Erwachsenen schwer fällt, wenn Sie nichts sehen. Die geführten betonten das Gefühl der Abhängigkeit, dass dem Führenden ausgeliefert sein und den Aspekt des sprichwörtlichen “blinden” Vertrauens, den sie auf den 400 Metern Teststrecke auf ganz andere, neue Art erlebt hätten.

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung freute sich über jeden, der bereit war, blind zu laufen. “Somit ist es wieder gelungen, durch gemeinsame Aktivitäten, den Abbau von Berührungsängsten einen Schritt voranzubringen.”

Aufgabenprofil

Link zu: Aufgabenprofil
Bild: beermedia - Fotolia.com

Hier erfahren Sie mehr über die Aufgaben der Beauftragten für Menschen mit BehinderungWeitere Informationen

Beirat für Menschen mit Behinderung

Link zu: Beirat für Menschen mit Behinderung
Bild: BA Reinickendorf

Hier finden Sie Informationen zum Beirat für Menschen mit Behinderung in ReinickendorfWeitere Informationen

Mobilitätshilfedienste in Reinickendorf

Link zu: Mobilitätshilfedienste in Reinickendorf
Bild: Robert Kneschke / Fotolia.com

Hier finden Sie eine Übersicht von Mobilitätshilfediensten in ReinickendorfWeitere Informationen

Hier finden Sie unter anderem Infos, weiterführende Links bzw. Downloads zu folgenden Themen:

  • Internetseite des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung
    und vieles mehr…..