Patientenfürsprecher

Arbeit der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher

Zwei Personen im Gespräch mit einer Frau am Besprechungstisch
Bild: Alexander Raths - Fotolia.com

Seit 1974 sind Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher im Berliner Landeskrankenhausgesetz (LKG) vorgeschrieben. Mit der Schaffung dieser Position wurde der besonderen Situation von Patienteninnen und Patienten im Krankenhaus Rechnung getragen. Oft reagieren Patienteninnen und Patienten auf den Wechsel ihrer vertrauten Umgebung und der Veränderung ihres gewohnten Lebensrhythmus mit Verunsicherung. Deswegen haben sie besonders bei einem hohen Grad der eigenen Zufriedenheit im Krankenhaus die Chance zur schnellen Genesung.

Gemäß der Vorgaben des § 30 LKG ist es Aufgabe der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher Wünsche, Anregungen aber auch Beschwerden und Kritik der Patiententinnen und Patienten über die medizinische, pflegerische und sonstige Versorgung in der jeweiligen Einrichtung aufzunehmen und die Anliegen gegenüber dem Krankenhaus unter Berücksichtigung der spezifischen Besonderheiten zu vertreten. Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher unterliegen der Schweigepflicht. Sie haben alle Sachverhalte, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln. Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher arbeiten ehrenamtlich. Ihre Wahl erfolgt in der Regel für die Dauer von fünf Jahren.

Im Bezirk Reinickendorf sind sechs Patientenfürsprecher tätig, die jeweils einem Krankenhaus oder einer Klinik zugeordnet sind. Fast alle bieten einmal wöchentlich eine Sprechstunde in der jeweiligen Einrichtung in einer von dem Krankenhausträger zur Verfügung gestellten Räumlichkeit an, in der sie vertraulich und ungestört mit den Patientinnen und Patienten sprechen können.
Für die Erfüllung der ehrenamtlichen Tätigkeit muss die Patientenfürsprecherin oder der Patientenfürsprecher ein besonderes Maß an Engagement, Verhandlungsgeschick und Einfühlungsvermögen mitbringen. Darüber hinaus muss sie oder er selbstbewusst auftreten und in der Lage sein, Konflikte aufzugreifen und sie in Zusammenarbeit mit dem Krankenhausträger oder den jeweiligen Ansprechpartnern einer Lösung zuzuführen. Die Kenntnis der jeweiligen Beschwerdewege ist dafür erforderlich.

Fast alle Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher die im Bezirk Reinickendorf tätig sind, haben bereits vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen in verschiedenen sozialen Bereichen aus der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Familien oder auch älteren Menschen erworben. Dadurch wird ihre Tätigkeit als Patientenfürsprecherin bzw. Patientenfürsprecherin wesentlich bereichert.

Weitere Informationen

Informationen der Senatsverwaltung

Vorstellung der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher in Berlin-Reinickendorf

Dominikus-Krankenhaus

Foto von Jürgen Prachnau
Bild: Jürgen Prachnau

Jürgen Prachnau
Dominikus-Krankenhaus
Raum 01.207 (Altbau, Haus E, 2. Stock/Verwaltung; gegenüber Eingang zur Station 8)
Kurhausstr. 30
13467 Berlin

Als unabhängige und nicht weisungsgebundene Person vertrete ich die Interesse der Patienten im Zusammenhang mit dem Klinikaufenthalt gegenüber der Klinikleitung und Beschäftigten des Krankenhauses.

Sprechzeiten: Mittwoch 14:00 – 16:00 Uhr
Telefon: (030) 4092 412 (mit Anrufbeantworter)
E-Mail: patf-dominikus@berlin.de
Der Briefkasten des Patientenfürsprechers befindet sich im Erdgeschoß des Neubaus (Haus D) im Bereich vor dem Sekretatiat der Chirurgie/Anmeldung Radiologie.

Krankenhaus des Maßregelvollzugs Berlin

Foto von Stephan Kischa
Bild: Stephan Kischa

Stephan Kischa
Krankenhaus des Maßregelvollzugs Berlin
Olbendorfer Weg 70
13403 Berlin

Ich möchte Sie als Patientenfürsprecher bei Beschwerden, Konflikten und Verbesserungswünschen beraten und unterstützen. Ich bin vom Krankenhaus unabhängig und kann Ihre Interessen als Patient/in verständnisvoll wahrnehmen. Bei Bedarf kann ich zwischen Ihnen und der Klinik vermitteln. Ich bin schweigeverpflichtet.

Telefonsprechstunde: Donnerstag 09:00 – 10:00 Uhr
Telefon: (030) 0159 011 69 242 (mit Anrufbeantworter)
Post: Stefan Kischa, Postfach 280128, 13441 Berlin

Medical Park Humboldtmühle

Bild von Heli Rupprecht
Bild: Heli Rupprecht

Heli Rupprecht
Medical Park Berlin Humboldtmühle
An der Mühle 2-9
13507 Berlin

Den Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich darin, Probleme und Beschwerden der Patienten aufzugreifen, Patienten zu beraten und sie bei der Lösungsfindung zu unterstützen, damit der Klinikalltag im Sinne einer positiven Genesung frei von Störungen ist.

Sprechzeiten: Donnerstag 15:00 – 17:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: (030) 300 240 9988 (mit Anrufbeantworter)
E-Mail: patf-medicalpark@berlin.de

Vitanas Klinik für Geriatrie Märkisches Viertel

Foto von Dieter Seiffert
Bild: Dieter Seiffert

Dieter Seiffert
Vitanas Klinik für Geriatrie Märkisches Viertel
Senftenberger Ring 51
13435 Berlin

Ich bemühe mich, den Patienten bei der Lösung entstandener Probleme zu helfen, sie zu beraten und somit Beschwerden über die Klinik bzw. das Personal zu vermeiden.

Sprechzeiten: Mittwoch 10:00 – 12:00 Uhr
Telefon: (030) 43 15 620
E-Mail: dieseiffert@web.de

Vivantes Humboldt-Klinikum

Bild von Jörg Schmidt
Bild: Jörg Schmidt

Jörg Schmidt
Vivantes Humboldtklinikum
Haupthaus C, Raum 4.037 (EDV-Schulungsraum)
Am Nordgraben 2
13509 Berlin

Seit Beginn meiner Tätigkeit als ehrenamtlicher Patientenfürsprecher im Humboldt-Klinikum konnte ich erfahren, wie wichtig es ist, als Patient bei Beschwerden oder Problemen eine Ansprechperson zu haben, die nicht in den Klinikalltag involviert ist und unabhängig vom Klinikbetreiber agieren kann.

Sprechzeiten: Dienstag und Freitag 13:00 – 14:00 Uhr
Telefon: (030) 130 123 656 (mit Anrufbeantworter)
E-Mail: patf-viv.huk-1@berlin.de

Bild von Inge Brocke
Bild: Inge Brocke

Inge Brocke
Vivantes Humboldtklinikum
-Psychiatrie-
Haupthaus C, Raum 4.037 (EDV-Schulungsraum)
Am Nordgraben 2
13509 Berlin

Als Patientenfürsprecherin im Humboldtklinikum arbeite ich ehrenamtlich, bin unabhängig und nicht weisungsgebunden. Für Ihre Probleme und Beschwerden bin ich gern Ihr Ansprechpartner.

Sprechzeiten: Dienstag, 14:00 – 15:00 Uhr
Telefon: (030) 130123 556 (mit Anrufbeantworter)
E-Mail: patf-viv.huk-2@berlin.de