Kinderschutz und Krisen in Familien

Krisendienst für Kinder und Jugendliche

Kinderschutz bedeutet Hilfen bei Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen. Dies begrenzt sich nicht allein auf körperliche Misshandlung, sondern beinhaltet auch Kindesvernachlässigung, seelische Misshandlung, sexuellen Missbrauch und häusliche Gewalt unter Erwachsenen.

Wenn Sie Anhaltspunkte für die Gefährdung eines Kindes oder Jugendlichen wahrnehmen, Hinweise auf Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellem Missbrauch erkennen, dann wenden Sie sich – wenn das Kind / die Familie in Reinickendorf lebt – bitte an das Kinderschutzteam im Jugendamt Reinickendorf von

  • Montag – Freitag von 8 – 18 Uhr
  • Telefonnummer: 90294-5555,
  • 13469 Berlin / Nimrodstr. 4-14 / Aufgang A / Nähe S-Bahnhof Waidmannslust *
  • E-Mail.

Bei akuter Gefahr für Leib und Leben sind Polizei oder Feuerwehr anzurufen unter den Notrufnummern 110 oder 112.

Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie die Berliner Notdienste unter den rechts unten in der Kontaktleiste angegebenen Telefonnummern.
Zur umfassenden Information eine Broschüre zum Kinderschutz zur Prävention, Unterstützung und Hilfen

Koordination Kinderschutz
Im Jugendamt Reinickendorf ist Frau Brüling als Kinderschutzkoordinatorin Ansprechpartnerin für das Thema „Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung”. Die Koordinierung und Förderung der Zusammenarbeit, der im Kinderschutz engagierten Fachkräfte, die mit Familien in Reinickendorf arbeiten, ist ebenso ein Aufgabenfeld der Kinderschutzkoordination.

Regionaler Sozialpädagogischer Dienst in den vier Regionen

Nähere Informationen zum Regionalen Sozialpädagogischen Dienst im Jugendamt Reinickendorf erhalten Sie hier.

Sie gelangen auch direkt zum Sozialpädagogischen Dienst ihrer Region, wenn Sie diese in der Karte auswählen.

Software-Schulungen: Regionalpädagogischer Dienst bis Ende November nur eingeschränkt erreichbar

Aufgrund von Schulungen und der Einführung der Software im Zusammenhang mit familiengerichtlichen Verfahren, Kinderschutzfällen und Hilfen zur Erziehung sind die verschiedenen Standorte der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste des Jugendamtes Reinickendorf in den kommenden Wochen nur eingeschränkt erreichbar. Das Jugendamt weist darauf hin, dass allerdings Vertretungen sicher gestellt sind. Das Kinderschutzteam ist ebenfalls erreichbar.

Die Schulungen dauern bis Ende November. Dazu sind regionale Schließzeiten erforderlich.

Die Schließzeiten der Regionen:

Region Ost: 13.10-2017 bis zum 27.10.2017,
Vertretung: Region MV, (90294 6236)

Region Nord: 06.11.2017 bis zum 17.11.2017,
Vertretung: Region West, (90294 6207)

Region MV: 22.11.2017 bis zum 06.12.2017,
Vertretung: Region Ost , (90294 6184)

Region West 1: 09.10.2017 bis zum 13.10.2017,
Vertretung: Region Nord, (90294 6636)

Region West 2: 22.11.2017 bis zum 29.11.2017,
Vertretung: Region Nord, (90294 6636)

Spezifische Informationen und Hilfen

  • Jugendliche und Gerichtsverfahren – Jugendgerichtshilfe, Nimrodstraße 4-14, Aufgang B, 4. Etage, 13469 Berlin, Telefon: (030) 90294-6652, Fax: (030) 90294-6725
  • Betreuung unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber, Arbeitsgruppe Nord, Nimrodstraße 4-14, Aufgang A, 3. Etage, 13469 Berlin, Telefon: (030) 90294-6636/-6648 Fax: (030) 90294-6669
  • Krisendienst für Kinder und Jugendliche, Arbeitsgruppe Hilfen zur Erziehung, Nimrodstraße 4-14, Aufgang A, 1 + 3. Etage, 13469 Berlin, Telefon: (030) 90294-5555, Fax: (030) 90294-6634
  • Kinder- und Jugendnotdienst – der Krisendienst für die ganze Stadt, Hilfe für Kinder und Eltern und Menschen, die sich um Kinder sorgen. Telefon: Kindernotdienst (030) 61 00 61 und Jugendnotdienst (030) 610062 rund um die Uhr

Hier bekommt man Hilfe!
Oft hilft es Jugendlichen, Probleme mit einer neutralen Person außerhalb der Familie zu bereden. Hier einige Hilfsangebote:

  • Berliner Krisendienst, Telefon: (030) 3906310-90 (24 Std.)
  • Krisennotdienst für Eltern und Kinder, Telefon:08001110444
  • Neuhland, für selbstmordgefährdete Kinder und Jugendliche, Telefon: (030) 8730111 (Neuhland geht auch direkt an die Schulen)