Nachdem der Bürgerrat seine Empfehlungen zum Hitzeschutz in Marzahn-Nord verabschiedet hat, wurden diese im Bezirksamt auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Zehn Vorschläge wurden für umsetzbar befunden und in einer Einwohnerbefragung zur Wahl gestellt. Alle Personen ab 16 Jahren in Marzahn-Nord haben dazu per Post einen Stimmzettel erhalten.
An der Befragung haben 1.650 Personen teilgenommen, das entspricht 8,7 Prozent aller Befragten. Eine klare Mehrheit hat dabei die Empfehlungen des vorangegangenen Bürgerrats angenommen.
Neue Sitzbänke auf öffentlichen Flächen erhielten mit 85,0 % Ja-Stimmen die höchste Zustimmung aller Maßnahmen – gefolgt von Gärten an öffentlichen Plätzen (82,8 %), Grünflächen als Wildblumenwiesen (83,0 %) und Trinkwasserspendern in öffentlichen Gebäuden (81,4 %). Auch die Weiterführung des Hitzetelefons (69,9 %), Bildungsmaßnahmen in Kitas und Schulen (70,2 %) sowie das Entsiegeln von Betonplatten im Seelgrabenpark (66,5 %) fanden deutliche Unterstützung. Weitere Informationen zur Befragung sowie die vollständigen Ergebnisse sind hier verfügbar.
Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage für die Entscheidungen des Bezirksamts, welche Maßnahmen umgesetzt werden. Die ersten Maßnahmen sollen bereits im Jahr 2026 umgesetzt werden.