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Verkehrliche Untersuchung Nordostraum Berlins

Der Untersuchungsraum im Nordosten Berlins
Der Untersuchungsraum im Nordosten Berlins
Bild: SenUVK

Das Straßennetz im Berliner Nordosten wird weiterentwickelt, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und um bereits bestehende Verkehrsprobleme zu beseitigen.

Eine wachsende Stadt wie Berlin muss sich zahlreichen Herausforderungen stellen. Denn neben neuem Wohnraum muss auch eine moderne Infrastruktur geschaffen werden, die diesem Wachstum gerecht wird. Im Nordosten Berlins ist das dringend notwendig. Denn das alte Straßennetz, das vor allem auf der Verbindung historischer Dörfer basiert, ist schon heute vielfach überlastet und das Verkehrsaufkommen könnte weiter steigen, sollten dort neue Wohnungen gebaut werden. Das übergeordnete Straßennetz wird weiterentwickelt, der ÖPNV ausgebaut und die Fahrradinfrastruktur verbessert.

Hierzu liefen und laufen hierzu zahlreiche Untersuchungen und Planungen, die im Flächennutzungsplan (FNP) ausgewiesen werden. Bei seinen Überlegungen für den Nordostraum berücksichtigt das Land Berlin immer auch Vorhaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) – beispielsweise die Planungen für eine Ortsumfahrung Malchow, eine Ortsumfahrung Ahrensfelde oder auch die Sanierung der Autobahn A 114. Denn Infrastrukturmaßnahmen können nicht für sich alleine stehen, sondern müssen immer in die Planungen für den gesamten Raum eingebettet sein.

Nach Prüfungen unterschiedlicher Faktoren, wie etwa Umweltverträglichkeit, Machbarkeit oder Wirtschaftlichkeit, konnte für verschiedene Vorhaben im Nordosten Berlins eine stadtverträgliche verkehrliche Wirkung nachgewiesen werden. Dazu zählen beispielsweise die Verbindungsstraße zwischen der B2 und der Bahnhofstraße in Karow, die Verkehrslösung Heinersdorf, die Komplettierung der Anschlussstelle Bucher Straße sowie die Verkehrserschließung Blankenburg. Die einzelnen Maßnahmen werden sukzessive umgesetzt. Aktuell befindet sich etwa die Verbindungsstraße zwischen der B2 und der Bahnhofstraße in Karow im Planfeststellungsverfahren. Die Tangentialverbindung Nord (TVN) zwischen der Ortsumfahrung der B2 Malchow und der Pasewalker Straße ist in der Verkehrserschließung Blankenburg aufgegangen, die die planerisch zu bevorzugende Variante der durchgeführten Machbarkeitsuntersuchung darstellt.

Die detaillierten Ergebnisse der Straßennetzuntersuchung für den Nordostraum Berlins sind auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz veröffentlicht.

Karte Verkehrsplanung Nordostraum 2019 Entwurf

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