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Die Mobilitätswende in Berlin

Mobilität
Bild: SenUVK/Rühmeier

Die Stärkung des Umweltverbunds aus Bussen, Bahnen sowie dem Fahrrad- und Fußverkehr bringt mehr Lebensqualität für alle und den Klimaschutz voran.

Berlin hat viel vor. Die Mobilitätswende soll eine klimafreundliche, sichere und komfortable Fortbewegung für alle ermöglichen. Hierfür bedarf es großer Veränderungen in der Verkehrsplanung, denn die Hauptstadt wurde seit über 70 Jahren vor allem als autogerechte Stadt geplant und weiterentwickelt.

Ziel der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung ist es, den Umweltverbund, bestehend aus Öffentlichem Personennahverkehr sowie Rad- und Fußverkehr, zu stärken. Das bedeutet unter anderem: mehr Radverbindungen, eine erhöhte Taktung der Nahverkehrsmittel sowie eine leichtere Kombinierbarkeit der verschiedenen Angebote. Damit die Mobilität für alle gesichert ist, müssen diese und weitere Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden.

Im Rahmen einer Umfrage zu Mobilität in Städten wird deutlich, dass der Trend weg vom motorisierten Individualverkehr, hin zum Umweltverbund stetig wächst. Um diesen Trend zu verstärken, setzt Berlin mithilfe des Stadtentwicklungsplans Verkehr (StEP Verkehr) sowie verschiedener städtebaulicher Instrumente in den nächsten Jahren zahlreiche Vorhaben der Mobilitätswende um.

Geplant sind unter anderem:

  • Ausbau der innerstädtischen Radverbindungen (mehr und breitere Fahrradwege)
  • Ausbau von Radschnellverbindungen wie dem Panke-Trail
  • Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr (z. B. Sicherung der Barrierefreiheit)
  • Engere Taktung des ÖPNV
  • S-Bahn-Ausbau
  • Anschaffung von E-Bussen
  • Stärkere Parkraumbewirtschaftung
  • Mehr verkehrsberuhigte Zonen

Weitere Maßnahmen zur Mobilitätswende finden Sie hier.