Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung:
„Ich freue mich, dass wir heute einen ganz besonderen Modularen Ergänzungsbau (MEB) hier an der Gustav-Falke-Grundschule in Mitte eröffnen können. Die neuen Räumlichkeiten unterstützen zudem das hauseigene Schulkonzept hervorragend. So gibt es einen individuellen Bereich für den Förderbedarf ‚Geistige Entwicklung‘, den das engagierte Kollegium eigens konzipiert hat. Damit können beispielsweise autistische Schulkinder sehr gut gefördert werden. Daneben gibt es unter anderem einen Makerspace, in dem bereits ab der 1. Klasse Zukunftskompetenzen wie Robotik oder der Umgang mit 3 D-Druckern erprobt werden können. Mit solchen Kursen hat die Schule ihr Angebot erheblich erweitert. Mit positiven Folgen: Binnen zehn Jahren steigerte die Schule den Anteil der Gymnasialempfehlungen von 33 Prozent auf 52 Prozent. Ich bin sehr froh, dass wir seit Beginn der Berliner Schulbauoffensive schon 62.000 neue Schulplätze geschaffen haben, ein Großteil davon mit unseren bewährten Modularen
Ergänzungsbauten. Und klar ist auch: Die Berliner Schulbauoffensive geht weiter!“
Die Schule ist derzeit 3,5-zügig organisiert. Dank des neuen MEB kann der Standort nun auf 4,5 Züge anwachsen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Mehrzweckraum, der den zusätzlichen Bedarf abdecken wird. Weiterhin befinden sich dort 22 Stammgruppenräume, 11 Teilungsräume, Lehrer- / Erzieher-Stützpunkte sowie offene Kommunikationsecken auf jeder Etage, die zum Verweilen einladen. Der Zugang im gesamten Gebäude ist durch einen Aufzug barrierefrei erschlossen.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen setzt die Modularen Ergänzungsbauten (MEB) in Amtshilfe für die Bezirke um. Die Kosten für diesen MEB belaufen sich auf rund 13 Mio. Euro.
Video-Playlist der #BerlinerSchulbauoffensive