Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: Der Neubau für das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium im Bezirk Neukölln zeigt eindrucksvoll, wie durch die Berliner Schulbauoffensive zeitgemäße und hochfunktionale Bildungsräume für unsere Schülerinnen und Schüler entstehen. Besonders gelungen ist hierbei das Zusammenspiel zwischen der Architektur und dem schuleigenen Konzept des „Cluster-Prinzips“, wo in einzelnen Bereichen jeweils eine Klasse der Jahrgangsstufe 7 bis 10 zusammenkommt. Das fördert den jahrgangsübergreifenden Austausch sowie die Unterstützung der jüngeren Schüler durch die älteren. Mit diesem durch den Bezirk errichteten Neubau ist die Zeit des baulichen Provisoriums endgültig vorbei. Auch die kernsanierte Sporthalle auf dem Gelände ist ein Hingucker und eine lang ersehnte Verbesserung für die Schulgemeinschaft!“
Die Schulgemeinschaft ist zum Schuljahr 2024/25 nach längerer Planungs- und Bauzeit aus dem Ersatzbau am Haewererweg an den neuen Standort in der Christoph-Ruden-Straße gezogen. Hier ist ein fünfzügiger Schulneubau im Niedrigstenergiestandard entstanden. Der hohe Nachhaltigkeitsstandard wurde u. a. auch durch die Verwendung von 2.500 Kubikmetern Recycling-Beton beim Bau berücksichtigt. Es ist das erste von drei Berliner Pilotprojekten im Rahmen der BNB-Zertifizierung mit angestrebtem Ziel der Qualitätsstufe „Silber“.
Der Neubau sorgt durch seine räumliche Anordnung nach dem schuleigenen „Cluster-Prinzip“ und mit einer modernen Ausstattung für eine angenehme Lernatmosphäre. Für den Kursunterricht der gymnasialen Oberstufe wurden zwei separate Cluster eingerichtet. Neben den modernen Fachräumen für Kunst, Musik und Informatik ist insbesondere das naturwissenschaftliche Zentrum im 2. Obergeschoss hervorzuheben, in dem neben den spezialisierten naturwissenschaftlichen Räumen auch das Jahrgangsgemischte Cluster der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klassen untergebracht ist.
Das Gymnasium ist eine zukunftsorientierte Bildungseinrichtung mit einer bewegten Geschichte. Es zeichnet sich aus durch eine moderne Infrastruktur, ein breites Bildungsangebot und ein weltoffenes, integratives Schulumfeld. Seit 2010 trägt es den Titel „Friedensschule“, für Verdienste in Afrika, seit 2019 ist es zudem „Schule der Vielfalt“.
Video zur Eröffnung
Video-Playlist der #BerlinerSchulbauoffensive