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Stark frequentierte öffentliche Räume im Fokus des Fachdialogs zur kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention

Pressemitteilung vom 19.11.2021

Am 18. November 2021 fand der zweite Fachdialog zur kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention der Landeskommission Berlin gegen Gewalt statt. Ansprechpersonen der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention, Koordinierende der Präventionsräte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landeskommission Berlin gegen Gewalt tauschten sich zu aktuellen Themen und Best-Practice im Bereich der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention aus.

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Frage, wie Gewaltprävention in stark frequentierten öffentlichen Räumen gelingen kann und welche neuen, kreativen Maßnahmen im Rahmen der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention gefunden werden. Darüber hinaus wurden die Fortschritte der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Quartiere und der neue Studiengang „Präventive Soziale Arbeit“ der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin vorgestellt.

Der Fachdialog hat gezeigt, dass während der Corona-Pandemie insbesondere mobile und bedarfsorientierte Angebote wichtig waren und weiterhin sein werden.

Mit dem Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitäts-prävention fördert die Landeskommission Berlin gegen Gewalt den Aufbau von Präventionsräten in allen Berliner Bezirken sowie die Umsetzung von präventiven Projekten in den Kiezen. Hierfür stellt die Landeskommission Berlin gegen Gewalt seit 2018 jährlich 150.000 Euro pro Bezirk zur Verfügung.
Die Förderung beruht auf der Überzeugung, dass gewaltfreie, sichere und lebenswerte Nachbarschaften und öffentliche Räume durch die Zusammenarbeit verschiedener Vertreterinnen und Vertreter aus Bezirkspolitik, Verwaltung, freien Trägern und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf Augenhöhe entstehen. Auch in diesem Jahr steht die Umsetzung von präventiven Projekten in den Kiezen unter den Zeichen der Corona-Pandemie.

„Das Berliner Modell der kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention hat inzwischen stabile, wirksame Strukturen und ein starkes Netzwerk aufgebaut, es findet bundesweit Beachtung. Der heutige Fachdialog stellt einen weiteren Schritt dar, gewaltfreie und lebenswerte Quartiere in Berlin zu schaffen und zu stärken“, so Aleksander Dzembritzki, Vorsitzender der Landeskommission Berlin gegen Gewalt und Sportstaatssekretär des Landes Berlin.

Weitere Informationen finden sie unter https://www.berlin.de/lb/lkbgg/publikationen/kiezorientierte-praevention/