Pop will Clubs bei Open-Air-Veranstaltungen helfen

Pop will Clubs bei Open-Air-Veranstaltungen helfen

Die Clubs in Berlin bleiben geschlossen. Der Senat hat nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag (21. Juli 2020) aber über den Vorschlag der Clubcommission beraten, an die Bezirke heranzutreten, mit der Bitte, für Open-Air-Veranstaltungen und Partys im Freien Grünflächen bereitzustellen, die von Clubs organisiert werden könnten.

Ramona Pop

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Ramona Pop (Bündnis90/Grüne) bei einer Senatspressekonferenz.

«Wir hoffen, eine Lösung finden zu können, die im Interesse aller ist», sagte Pop am Dienstag nach der Senatssitzung. Das hätte den Vorteil, dass es keinen Wildwuchs gebe, wie er in der Hasenheide in den vergangenen Wochen bei nicht angemeldeten Partys zu erleben gewesen sei.

Weitere Beratung des Senats in zwei Wochen geplant

Noch keine Entscheidung hat der Senat in der Diskussion um die Prostitution in Berlin gefällt, die wegen der Corona-Pandemie noch verboten ist. Grundsätzlich seien die Gesundheitsminister der Länder für eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise, sagte Pop. «Es gab aber heute hier die Diskussion darüber, ob wir einen ersten Auftakt machen und Regelungen finden, die wir mit den anderen Bundesländern absprechen wollen», so die Senatorin. «Dazu soll in zwei Wochen im Senat nochmal beraten werden. Bis dahin sollen die entsprechenden Regelungen zwischen den beteiligten Verwaltungen beraten werden.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. Juli 2020