«Nineties Berlin»: Ausstellung widmet sich Loveparade

«Nineties Berlin»: Ausstellung widmet sich Loveparade

Zum 30. Jahrestag der Loveparade lässt eine Berliner Ausstellung das einstige Techno-Spektakel noch einmal lebendig werden.

Loveparade in Berlin

© dpa

Loveparade in Berlin mit tausenden Ravern.

Als Teil der Dauerausstellung «Nineties Berlin» blickt die am 01. Juli 2019 eröffnete Ausstellung zurück auf einen Teil der Geschichte des Millionenereignisses. Unter wummernden Bässen und Licht aus Neonröhren zeigt die Schau auch Videoinstallationen und Fotografien aus der Zeit zwischen 1989 und 2003. VHS-Kassetten, Anstecker und Originaldokumente der Gründer sollen einen Eindruck von der Loveparade vermitteln.

1989: «Friede, Freude, Eierkuchen»

Unter dem Motto «Friede, Freude, Eierkuchen» veranstaltete der Gründer der Love-Parade Matthias Roeingh alias Dr. Motte am 1. Juli 1989 erstmals einen Umzug über den Kurfürstendamm - mit damals nur rund 150 Menschen. «Wir träumten von einer freien und musischen Gesellschaft», sagte Dr. Motte bei der Ausstellungseröffnung am Montag. Zehn Jahre später, im Rekordjahr 1999, zählte die Love-Parade 1,5 Millionen Teilnehmer. Umgerechnet 150 Millionen Euro sollen die Besucher in jenem Jahr bei der Loveparade ausgegeben haben, wie es im digitalen Ausstellungsführer heißt.

Loveparade-Ausstellung widmet sich primär den Berliner Jahren

Nach einem zwischenzeitlichen Umzug ins Ruhrgebiet endete die Loveparade 2010 mit einer Massenpanik in Duisburg, bei der 21 Menschen ums Leben kamen. Die Ausstellung widmet sich hauptsächlich den Berliner Jahren der Loveparade und läuft bis zum 31. Januar 2020.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. Juli 2019 10:35 Uhr

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