Brandenburg: Weniger Tiertransporte über lange Strecken

Brandenburg: Weniger Tiertransporte über lange Strecken

In Brandenburg sind nach der Verschärfung der Regelungen für Tiertransporte laut Verbraucherschutzministerium erste Erfolge sichtbar. Die Zahl langer Tiertransporte aus Brandenburg sei deutlich zurückgegangen, betonte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Dienstag in einer Mitteilung. Von Februar bis September 2021 wurden knapp 7700 Rinder in EU-Drittstaaten transportiert: 2020 waren es etwa 14.300 und 2019 rund 17.300. Zudem habe das Kontrollteam seine Arbeit aufgenommen. Es prüfe die für die Abfertigung notwendigen Unterlagen in den Landkreisen.

Viehtransport

© dpa

Mastschweine sind in einem Lkw zu sehen.

Vergangene Woche hatte Nonnemacher dem Kabinett den Bericht zum Landtagsbeschluss zur Verbesserung des Tierschutzes bei Transporten vorgelegt. Er wurde dem Landtag übermittelt und ist am 5. Januar Thema in den Ausschüssen für Verbraucherschutz sowie Landwirtschaft.
Der Bericht belege, dass das Vorgehen der Behörden grundsätzlich den rechtlichen Vorgaben entspreche, hieß es. Es bestehe aber weiter das Problem, dass sich die Veterinärämter nach wie vor auf Zusicherungen der Transporteure verlassen müssen. Hier gebe es dringenden Verbesserungsbedarf von Seiten der EU, sagte Nonnemacher. Sie werde sich weiter für verlässliche Angaben zu Versorgungsstellen in Drittländern einsetzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 28. Dezember 2021 12:57 Uhr

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