Lage der Netzhoppers «echt frustrierend»

Lage der Netzhoppers «echt frustrierend»

Nach vier Niederlagen in Folge sehen sich die Netzhoppers KW-Bestensee vor Weihnachten in der Volleyball-Bundesliga noch einmal mit einer schweren Aufgabe konfrontiert. Ins Spiel beim Pokalsieger und Tabellendritten United Volleys Frankfurt am Mittwoch (19.00 Uhr) gehen die Brandenburger als krasser Außenseiter. «Nach den Coronafällen in unserer Mannschaft haben wir noch immer nicht die Form gefunden, die wir am Anfang der Saison hatten», stellt Trainer Tomasz Wasilkowski fest.

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Volleyball-Spielbälle liegen auf einem Haufen.

Weil vier Netzhoppers-Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden waren, fielen in der ersten November-Hälfte zwei Bundesligaspiele der Mannschaft aus, darunter die jetzt nachzuholende Partie in Frankfurt. Schienen die Brandenburger vorher noch in der Lage, in der neu geschaffenen Zwischenrunde ab Januar unter den besten vier Mannschaften mitzumischen, können sie inzwischen als aktueller Tabellenvorletzter froh sein, dass es in dieser Saison keine Absteiger geben wird. «Für mich ist die Situation derzeit echt frustrierend», hadert Wasilkowski.
Mannschaftskapitän Mario Schmidgall sieht hingegen erste Fortschritte. «Wir spielen jetzt schon wieder etwas geordneter», sagte der 2,06 Meter große Zuspieler. Bestätigt sah sich Schmidgall durch den Satzgewinn zuletzt bei der 1:3-Niederlage beim ungeschlagenen Spitzenreiter Berlin Volleys.
Im Hinspiel gegen Frankfurt haben die Königs Wusterhausener in der Neuauflage des letzten Pokalfinales bei ihrer 2:3-Niederlage immerhin einen Punkt geholt. In Frankfurt kommt es dann erneut zu einem Wiedersehen mit Trainer Christophe Achten, der die Netzhoppers in der vergangenen Saison ins Pokalfinale geführt hatte. Im Mai wechselte der Belgier in die Mainmetropole, ihm folgten in Karli Allik, James Weir und Byron Keturakis gleich drei Stammspieler der Netzhoppers.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Dezember 2021 10:57 Uhr

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