Brandenburger Juristin neue Staatssekretärin in Thüringen

Brandenburger Juristin neue Staatssekretärin in Thüringen

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Brandenburger Juristin Katja Böhler und die Weimarer Professorin Barbara Schönig zu neuen Staatssekretärinnen berufen. Böhler soll im Thüringer Wissenschaftsministerium für die Bereiche Wirtschaftsförderung sowie Forschung, Technologie und Innovation zuständig sein, Schönig wird im Infrastrukturministerium arbeiten, wie die Staatskanzlei am Dienstag in Erfurt mitteilte.

Böhler leitete bisher im brandenburgischen Wissenschaftsministerium das Referat Grundsatzfragen des Hochschulwesens, Hochschulplanung und Hochschulforschung. In Thüringen folgt sie auf die bisherige Staatssekretärin Valentina Kerst.
Schönig leitete bisher die Professur für Stadtplanung an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie folgt als Staatssekretärin auf Susanna Karawanskij (Linke), die inzwischen Infrastrukturministerin ist. Die CDU-Landtagsfraktion hatte die Personalie scharf kritisiert, weil die Stelle aus ihrer Sicht ursprünglich nur geschaffen wurde, um Staatskanzleichef und Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) zu entlasten, der zwischenzeitlich zusätzlich das große Infrastrukturministerium leitete. Nach dem Wechsel an der Spitze des Ressorts sei die zusätzliche Staatssekretärsstelle nicht mehr nötig, argumentierte die CDU. Karawanskij war in Brandenburg von 2018 bis 2019 Gesundheitsministerin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 14. Dezember 2021 14:50 Uhr

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