Impfquote legt weiter zu: Boostern auch gegen Omikron

Impfquote legt weiter zu: Boostern auch gegen Omikron

Die Impfungen zum Schutz gegen das Coronavirus nehmen in Brandenburg weiter Fahrt auf. In den vergangenen sieben Tagen wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag 179.181 verabreicht. Die Landesregierung will rund 160.000 Impfungen pro Woche mit Ärzten und mobilen Angeboten in Kommunen schaffen. Ministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) rief zu Auffrischungsimpfungen auf.

Impfung

© dpa

Ein Hausarzt impft einen Jugendlichen in seiner Praxis.

«Die Omikron-Variante des Coronavirus ist bei uns angekommen. Die bisherigen Daten lassen befürchten, dass Omikron noch ansteckender ist als die vorherrschende Delta-Variante. Nach allem, was wir bisher über diese neue Mutante wissen, ist eine Booster-Impfung notwendig, um sich noch effektiv zu schützen», sagte Nonnemacher in Potsdam. Dort wurde am Freitag von der Stadt eine überregionale Impfstelle in der Metropolishalle eröffnet.
Alle ab 18 Jahren könnten die Covid-19-Auffrischimpfung erhalten, betonte die Ministerin. Ganz besonders rufe sie Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Vorerkrankungen auf, sich jetzt zum dritten Mal gegen das Coronavirus impfen zu lassen. «Die Booster-Impfung ist neben Kontaktreduzierung das wichtigste Instrument im Kampf gegen die Pandemie.»
Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) waren mit Stand Donnerstag 62,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Damit liegt das Land im Vergleich der Bundesländer weiter auf dem vorletzten Rang. In der Altersgruppe 12 bis 17 Jahre sind es 35,5 Prozent, die eine Zweitimpfung bekommen haben; Menschen zwischen 18 und 59 Jahren sind zu 72,6 Prozent vollständig geimpft, in der Altersgruppe ab 60 Jahre 82 Prozent. Die Impfquote beim Boostern liegt bei 18,4 Prozent.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Dezember 2021 13:52 Uhr

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