Bundeswehrsoldaten und RKI-Teams helfen Gesundheitsämtern

Bundeswehrsoldaten und RKI-Teams helfen Gesundheitsämtern

Wegen der drastisch steigenden Zahl der Corona-Infektionen in Brandenburg helfen 277 Bundeswehrsoldaten den Gesundheitsämtern bei der Kontaktnachverfolgung. Das teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse, mit. Zudem unterstützten wie zu Beginn der Pandemie sogenannte Containment Scouts des Robert Koch-Instituts als Teams die Gesundheitsbehörden bei der Bearbeitung der Fälle. Sie sollen nach RKI-Angaben insbesondere dabei helfen, Kontaktpersonen schneller und effektiver nachzuverfolgen oder übernehmen die Betreuung von Beratungshotlines zu Covid-19. Die ersten Scouts - darunter Medizin Studierende - hatten nach RKI-Angaben bereits im April 2020 ihre Arbeit in den örtlichen Gesundheitsämtern begonnen.

Coronavirus - Impfzentrum

© dpa

Eine Soldatin der Bundeswehr trägt im Impfzentrum eine Kiste mit Spritzen gegen das Coronavirus (Biontech).

Zur Entlastung der Gesundheitsämter sei zudem die Strategie gewechselt worden, berichtete Hesse. Die Behörden konzentrierten sich jetzt auf die sogenannten Index-Personen - also die Menschen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden und nicht mehr auf sämtliche Kontakte der Betroffenen. So könnten Infizierte schneller isoliert und gegebenenfalls größere Ausbrüche verhindert werden. Die Mehrzahl der Landkreise und kreisfreien Städte habe außerdem Allgemeinverfügungen mit zentralen Quarantäne-Vorgaben erlassen, das erleichtere die Arbeit der Ämter ebenfalls.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Dezember 2021 15:53 Uhr

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