Sechste Niederlage: Netzhoppers erstmals ohne Satzgewinn

Sechste Niederlage: Netzhoppers erstmals ohne Satzgewinn

Die sechste Niederlage im neunten Ligaspiel hat bei Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee deutliche Spuren hinterlassen. «Das war mal ein Spiel, wo wir so richtig auf die Fresse bekommen haben», sagte Theo Timmermann nach der 0:3 (19:25, 19:25, 26:28)-Niederlage bei den Grizzlys Giesen in Hildesheim am Dienstagabend auf Sportdeutschland.tv.

Durch dieses Resultat haben beide Mannschaften in der Tabelle die Plätze getauscht. Giesen (12 Punkte) ist jetzt Siebenter, die Netzhoppers (9) sind Achter - und damit Vorletzter. Anlass zur Sorge besteht aber noch nicht, da auf die Brandenburger noch drei Nachholpartien warten.
In ihrem zehnten Pflichtspiel in dieser Saison, das frühe Pokal-Aus gegen Friedrichshafen mit eingerechnet, sind die Netzhoppers am Dienstag erstmals ohne Satzgewinn geblieben. Gerade in den ersten beiden Durchgängen war die Ausbeute der Mannschaft mit nur 19 Punkten überaus mager. «Was wir da geboten haben, hat sich sehr zäh angefühlt. Wir haben keine Stimmung, keine Energie aufs Feld gebracht», klagte Außenangreifer Timmermann.
Das 25 Jahre alte Eigengewächs der Netzhoppers ist gewöhnlich ein Spieler, der in kritischen Situationen couragiert vorangeht und seine Nebenleute mitzureißen versteht. Gegen Giesen in Hildesheim blieb aber auch Timmermann blass. «Ich habe für meine Verhältnisse selten schlecht aufgeschlagen», übte er hinterher Selbstkritik.
Wenigstens im dritten Satz war bei den Netzhoppers noch ein Aufbäumen zu spüren. Aber Giesen behielt in dieser Phase selbst nach einem 16:18-Rückstand kühlen Kopf. «Wir haben auch in Drucksituationen immer noch gut aufgeschlagen», nannte ihr Angreifer Hauke Wagner das Erfolgsrezept, das den Platztausch in der Tabelle nach sich zog.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Dezember 2021 11:04 Uhr

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