Studios scheitern mit Eilanträgen gegen Coronaverordnung

Studios scheitern mit Eilanträgen gegen Coronaverordnung

Mehrere Sonnen- und Fitnessstudios sind mit Eilanträgen gegen die Corona-Eindämmungsverordnung vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gescheitert. Die Antragsteller wollten erreichen, dass die angeordnete Schließung der Studios vorläufig ausgesetzt werde, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Unter ihnen waren demnach auch Yoga- und Pilatesstudios. Schließungen würden zu erheblichen Einnahmeverlusten führen, hatten sie argumentiert.

Der 11. Senat sei dem im Wesentlichen nicht gefolgt, hieß es. Zuvor waren bereits Eilanträge von Tattoo-Studios sowie Nagel-, Kosmetik- und Massagestudios abgelehnt worden ist. Die Beschlüsse sind den Angaben nach unanfechtbar.
Der 11. Senat hat bislang 20 Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes gegen Maßnahmen des im November geltenden Teil-Lockdowns entschieden. Alle Anträge blieben ohne Erfolg. (Beschluss zu Fitnessstudios: OVG 11 S 113/20 vom 6. November; zu Sonnenstudios: OVG 11 S 109/20 vom 10. November; zu Yoga- und Pilatesstudios: OVG 11 S 112/20 vom 10. November)

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. November 2020 17:45 Uhr

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