Woidke erwartet keine Verzögerungen bei Tesla-Bau

Woidke erwartet keine Verzögerungen bei Tesla-Bau

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rechnet einem Medienbericht zufolge nicht damit, dass es bei den Bauarbeiten an der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin zu Verzögerungen kommt. Er sei optimistisch, dass im Sommer 2021 dort die ersten Autos vom Band rollen und in der letzten Ausbaustufe dann 12 000 Beschäftigte in der Fabrik arbeiten werden, sagte der Regierungschef der Zeitschrift «Super Illu». (Erscheinungstag: 3.9.2020). Die Baufortschritte führt er auf die gute Zusammenarbeit zwischen Land, Kommune und Unternehmen zurück. «In Grünheide ziehen alle Beteiligten an einem Strang», betonte Woidke.

Tesla-Gigafactory in Grünheide

© dpa

Ein Straßenschild steht an der Zufahrt zu der Baustelle der künftigen Gigafactory Berlin-Brandenburg.

Der US-Elektroautobauer will von Sommer 2021 an rund 500 000 Fahrzeuge im Jahr produzieren, etwa 12 000 Arbeitsplätze sind dafür geplant. Weil die umweltrechtliche Genehmigung für das Projekt durch das Land Brandenburg bisher noch nicht abgeschlossen ist, baut Tesla auf dem Gelände auf eigenes Risiko. Das Landesumweltamt gab bislang grünes Licht für das Fundament und den Rohbau mit einem vorzeitigen Beginn.
Berliner Zeitung (1)
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Richter will ein Recht auf Kiffen

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Naturschützer fürchten negative Folgen für die Umwelt. Unter anderem sehen sie durch den Wasserverbrauch von Tesla die Trinkwasserversorgung in Gefahr und werfen der Landesregierung dahingehend eine intransparente Vorgehensweise vor.
Woidke sagte dazu in dem Interview, dass der «Bau nach Recht und Gesetz umgesetzt» wird. Dafür stehe die für das Großprojekt eingerichtete Taskforce. Tesla gehe aktiv auf Bürger und Verbände zu und binde sie in die Prozesse ein. Auch die Diskussion um den Wasserverbrauch werde «konstruktiv gelöst».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 30. August 2020 14:38 Uhr

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