Bahnradsprinter Bötticher: Olympiamedaille als Fernziel

Bahnradsprinter Bötticher: Olympiamedaille als Fernziel

Bahnradsprinter Stefan Bötticher will bei seiner Olympiapremiere im kommenden Jahr in Tokio vom Podium aus jubeln. «Die Olympischen Spiele sind nach wie vor mein großes Ziel - dort möchte ich eine Medaille gewinnen. Deshalb versuche ich noch einen Step nach vorn zu machen», sagte der 28-Jährige vom Chemnitzer PSV beim ersten Auswahllehrgang in Cottbus nach der Corona-Pause der «Freien Presse» (Samstag). Bötticher blieb bei den Olympischen Spielen 2012 in London als Ersatzmann ohne Einsatz, die Spiele von Rio vier Jahre später verpasste der Doppelweltmeister von 2013 aus gesundheitlichen Gründen.

Bahnradsprinter Stefan Bötticher in Aktion

© dpa

Stefan Bötticher fährt auf der Bahn.

Auch wenn Tokio noch in weiter Ferne liegt, freut sich Bötticher über die lange Trainingsphase, bei der er Gleichgewichtsprobleme bei der Kniebeuge wegen einer fehlenden Stabilität im Becken ausgleichen möchte. So will er die fehlenden letzten zwei Zehntel zur absoluten Weltspitze aufholen. Diese fehlten ihm bei der Heim-WM im Februar in Berlin, bei der Bötticher Fünfter im Keirin wurde und den sechsten Platz im Teamsprint belegte.
Vor den Olympischen Spielen hofft der Titelträger von 2013 im Sprint und Teamsprint noch auf Wettkämpfe in diesem Jahr. Die Deutschen Meisterschaften in Köln sollen eventuell im September stattfinden. Und auch die Europameisterschaft im November wäre möglich, wenn ein Ersatzort für das bulgarische Plowdiw gefunden wird.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 23. Mai 2020 12:52 Uhr

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