Minister Vogel: Förderpolitik nach Corona neu ausrichten

Minister Vogel: Förderpolitik nach Corona neu ausrichten

Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Bündnis 90/Grüne) strebt einen Wechsel in der Förderpolitik nach der Corona-Krise an. Ökologische Fragen, die Klimakrise und das Artensterben müssten entscheidende Kriterien sein, betonte Vogel am Donnerstag in einer Mitteilung vor der am Freitag stattfindenden Konferenz der Umweltminister der Länder. «Wir müssen die Chancen für einen Paradigmenwechsel für eine klimafreundliche und -angepasste Umwelt- und Landwirtschaftspolitik, aber auch für eine nachhaltige Wirtschafts-, Energie-, Verkehrspolitik ergreifen», betonte er.

Eine Wirtschaftsordnung, die lediglich auf Wachstum um jeden Preis, statt auf Nachhaltigkeit, soziale Aspekte und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlage setze, führe letztlich nur zum Wohlstand weniger. Er unterstütze den gemeinsam mit den Ländern Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz Schleswig-Holstein und Thüringen eingebrachten Beschlussvorschlag «Doppelte Rendite sichern - Umwelt und Klimapolitik für nachhaltige Konjunktur und gute Arbeit». Er solle auf der Konferenz beschlossen werden.
Bereits Ende April hatte Vogel sich gemeinsam mit zehn weiteren Umweltministerinnen und -ministern der Länder in einem Schreiben an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gewandt und darin auf eine Einhaltung des «Green Deal» gedrungen.
Landschaft in der Prignitz
© Antje Kraschinski/Berlinonline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Mai 2020 17:24 Uhr

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