Andauernde Trockenheit: Hohe Waldbrandgefahr

Andauernde Trockenheit: Hohe Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr ist in Brandenburg nach wie vor hoch. Bei andauernder Trockenheit pendelten sich die Warnstufen auf die höchsten Gefahrenstufen zwischen vier und fünf ein, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte von Brandenburg, Raimund Engel, am Sonntag. Immer wieder müsse mit kleineren Bränden gerechnet werden. Im Vergleich zum Samstag galt am Sonntag nur in Cottbus die höchste Stufe fünf.

In den vier südbrandenburgischen Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße konnte wieder auf Stufe vier geändert werden. Das könne sich aber schnell ändern, sagte Engel. «Höchste Wachsamkeit ist nach wie vor erforderlich», sagte er. Unwägbar seien beispielsweise Winde, die schnell dafür sorgen können, dass Feuer entfacht und verbreitet werden können.
In den vergangenen Tagen musste die Feuerwehr unter anderem zu einen Brand bei Baruth/Mark ausrücken. Es brannte auch in Münchehofe (Dahme-Spreewald) und bei Grünheide (Oder-Spree). In Brandenburg gab es nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten bereits über 20 Brände seit Jahresanfang.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. April 2019 14:50 Uhr

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