Mann beleidigt U-Bahn-Fahrgäste homophob

Mann beleidigt U-Bahn-Fahrgäste homophob

Ein Betrunkener hat in der Berliner U-Bahn mehrere Fahrgäste bedroht und beleidigt.

Polizei Blaulicht

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Zwei Männer, die T-Shirts mit Regenbogenflaggen getragen hätten, seien Zeugenaussagen zufolge am Samstagabend (27. Juli 2019) mehrfach von dem 19-Jährigen in einem Zug der Linie U3 homophob bepöbelt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Mann sei mit seiner ebenfalls betrunkenen Mutter unterwegs gewesen.

Betrunkener rief «Nazi-Power»

Auch weitere Fahrgäste wurden demnach von dem 19-Jährigen bedroht und mit zum Teil volksverhetzenden Parolen bepöbelt. Der Betrunkene habe unter anderem «Nazi-Power» gerufen. «Der Vorfall zog sich hin von der Station Nollendorfplatz bis zum Heidelberger Platz», sagte eine Polizeisprecherin.
Der Mann müsse sich nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung verantworten, hieß es. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen. Der Staatsschutz ist eine Abteilung der Polizei, die immer dann übernimmt, wenn es um politisch motivierte Kriminalität geht. Am Samstag hatten rund eine Million Menschen in Berlin den Christopher Street Day gefeiert.

Mann zeigte Hitlergruß in Weißensee

Am Freitagabend hatte ein betrunkener Mann in einer Straßenbahn in Weißensee den Hitlergruß gezeigt und Frauen homophob beleidigt. Der 57-Jährige habe zudem eine der Frauen am Unterarm gegriffen und gegen eine Tür geschubst, teilte die Polizei am Samstag mit. Alarmierte Beamte nahmen den Angreifer fest. Eine Alkoholkontrolle ergab rund 2,1 Promille. Niemand wurde verletzt. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. Juli 2019 08:33 Uhr

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