Mehrsprachige Infos über Booster-Impfungen für Flüchtlinge

Mehrsprachige Infos über Booster-Impfungen für Flüchtlinge

Mit einem speziellen Podcast will das Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) geflüchtete Menschen zu einer Corona-Auffrischungsimpfung bewegen.

Impfung

© dpa

Der Audiobeitrag, der gemeinsam mit dem Reinickendorfer Amtsarzt Patrick Larscheid produziert wurde, enthält wichtige Hinweise zur sogenannten Booster-Impfung, wie das Amt am Freitag mitteilte. Er steht in neun Sprachen zur Verfügung, darunter Arabisch, Farsi, Englisch oder Russisch. «Der Aufruf, sich boostern zu lassen, ist die zentrale Botschaft in diesem Stadium der Pandemie», erklärte LAF-Präsident Alexander Straßmeir. «Er richtet sich zu allererst an die mehr als 20.000 geflüchteten Menschen, die in unseren Unterkünften leben und die wir bestmöglich schützen wollen.»
Allerdings zeigten die Klickzahlen diverser anderer mehrsprachiger Podcasts des LAF zu Corona-Themen: «Wir erreichen mit unseren Podcasts darüber hinaus auch viele andere Menschen weltweit.» Die Angebote zum Anhören würden vielfach über Messengerdienste geteilt und als verlässliche Informationsquelle genutzt. Seit Beginn der Pandemie hätten sie Menschen in 82 Staaten erreicht.
Der genaue Corona-Impfstatus der Geflüchteten in den LAF-Unterkünften ist nach Angaben einer Sprecherin der Behörde nicht bekannt. Bei einer Impfkampagne mit mobilen Teams im Frühjahr und Sommer seien etwa 40 Prozent der Betreffenden geimpft worden. Andere hätten sich individuell um eine Impfung bemüht. Zum Boostern sollen die Geflüchteten vor allem in die Berliner Impfzentren gehen. Manche Bezirke bieten laut LAF auch spezielle Impfaktionen an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Dezember 2021 15:17 Uhr

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