Schulen sollen weitere Millionen Schnelltests bekommen

Schulen sollen weitere Millionen Schnelltests bekommen

Berlins Schulen, Kitas und Jugendhilfe-Einrichtungen sollen weitere gut 30 Millionen Corona-Schnelltests bekommen.

Schnelltest

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Ein Schüler macht vor der ersten Stunde an einer Schule einen Corona-Schnelltest.

Dafür hat der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses am Mittwoch bis zu 65 Millionen freigegeben, wie die Senatsverwaltung für Bildung mitteilte. Damit soll gesichert werden, dass ausreichend Corona-Tests zum Schutz der Kinder und Jugendlichen sowie des Personals bis zu den Osterferien zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch Lolli-Schnelltests für Kinder in Kindertageseinrichtungen, die den Angaben zufolge voraussichtlich ab Mitte Januar bereitgestellt werden. Dann sollen sich auch Kitakinder wie Schülerinnen und Schüler dreimal die Woche testen lassen.
«Mit der Bestellung, die wir nun auslösen, werden wir auch in Zukunft genug Tests für Berlin zur Verfügung haben», sagte die scheidende Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). In kaum einer Einrichtung in Berlin werde so intensiv getestet wie an Schulen. «Wir wollen an unserer bewährten Teststrategie weiter festhalten, zudem soll flankierend eine Testpflicht in Kitas eingeführt werden.»
Berlin hat nach Angaben der Bildungsverwaltung in 2020 bisher Schnelltests im Wert von rund 102 Millionen Euro für Schulen und Kitas beschafft beziehungsweise bestellt. Davon wurden laut Bildungsverwaltung 9,9 Millionen Euro kurzfristig als außerplanmäßige Ausgabe zur Verfügung gestellt. Denn seit November werde an den Berliner Schulen dreimal - statt zuvor zweimal - wöchentlich getestet. Die Kitas seien verpflichtet, den Sorgeberechtigten zwei selbsttestfähige Schnelltests pro Woche auszuhändigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Dezember 2021 08:15 Uhr

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