Senat plant strengere Corona-Vorgaben für Unternehmen

Senat plant strengere Corona-Vorgaben für Unternehmen

Die Unternehmen in Berlin müssen sich darauf einstellen, ihren Mitarbeitern künftig zwei Mal in der Woche einen Corona-Test zu ermöglichen.

Coronavirus - Test

© dpa

Eine Flüssigkeit tropft auf einen Corona-Test.

Auf eine solche Angebotspflicht hat sich der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei seiner Sondersitzung am27. März 2021 verständigt. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besteht keine Testpflicht. Ein formaler Beschluss dazu ist aber noch nicht gefallen. Die Senatssitzung, die am frühen Nachmittag begonnen hat, dauerte am Abend an.

Strengere Vorgaben sollen zu höherem Homeoffice-Anteil führen

Beim Thema Homeoffice sind nach Angaben aus Senatskreisen strengere Vorgaben als bisher vorgesehen. Dadurch soll der Anteil der Arbeitnehmer, die nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen, sondern zu Hause arbeiten, deutlich erhöht werden. Weil sich dadurch Kontakte verringern lassen, ist die Hoffnung, mit diesem Schritt die Corona-Pandemie zu bremsen.

Keine Ausgangssperre für Berlin

Nicht vorgesehen ist eine Ausgangssperre für die Hauptstadt. Auch für die Berliner Schulen soll es kurzfristig keine Änderungen an den geltenden Regeln geben. Am vergangenen Dienstag hatte der Senat bereits entschieden, den Lockdown zur Eindämmung der Pandemie bis zunächst zum 24. April zu verlängern. Bund und Länder hatten sich kurz zuvor auf eine Verlängerung verständigt, dabei allerdings das Enddatum 18. April in den Blick genommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. März 2021 19:35 Uhr

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