Bisher Obduktionsergebnisse von elf Covid-19-Toten

Bisher Obduktionsergebnisse von elf Covid-19-Toten

In Berlin sind bislang mindestens elf Covid-19-Tote obduziert worden. Das geht aus einer am 14. Mai 2020 veröffentlichten Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit auf eine parlamentarische Anfrage des Linke-Abgeordneten Wolfgang Albers hervor.

Ein Arzt steht in einem Intensivbett-Zimmer bei einem Patienten

© dpa

Ein Arzt steht in einem Intensivbett-Zimmer bei einem Patienten.

Als Todesursachen wurden demnach am häufigsten Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle) festgestellt. In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen «kausal durch Covid-19 bedingt» gewesen seien, hieß es.

Bislang 173 Todesfälle in Berlin

In Berlin sind mit Stand Mittwochabend 173 Todesfälle bei Corona-Infizierten erfasst. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte zu Beginn der Epidemie - vor dem Hintergrund eines Infektionsrisikos durch die Leichenöffnung - das Vermeiden von Obduktionen empfohlen. Dies wurde aber inzwischen geändert. Pathologen-Verbände hatten mehr Obduktionen bei gestorbenen Corona-Infizierten gefordert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Mai 2020 15:00 Uhr

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