Müller stellt sich hinter «Fridays for Future»-Bewegung

Müller stellt sich hinter «Fridays for Future»-Bewegung

Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) hat sich hinter die «Fridays for Future»-Bewegung von Schülern für mehr Klimaschutz gestellt.

«Fridays for Future» in Berlin

© dpa

Teilnehmer der Klimademonstration «Fridays for Future» stehen während der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

«Es geht nicht darum, dass sie die Schule schwänzen oder nicht», sagte der SPD-Landesvorsitzende am Samstag auf einem Parteitag der Berliner Sozialdemokraten. «Darüber kann man auch reden, dass man auch mal Sonnabend oder Sonntag demonstrieren kann.» Aber das sei nicht die entscheidende Frage. «Die entscheidende Frage ist, dass Zigtausende junge Leute eben nicht, wie es oft unterstellt wird, desinteressiert sind. Sondern dass sie sich engagieren», so Müller. «Wir müssen uns ernsthaft mit dem auseinandersetzen und diese jungen Menschen noch stärker zu unseren Verbündeten machen.»

Am Freitag hatten mehr als 20 000 junge Menschen gegen den Klimawandel protestiert

Es wurde mehr Einsatz der Politik für den Klimaschutz gefordert. Darunter war auch die Begründerin der «Fridays for Future»-Bewegung, die 16-jährige Greta Thunberg aus Schweden. Seit Monaten gehen Schüler in vielen Staaten jeden Freitag auf die Straße.
Greta Thunberg
© dpa

Fotos: «Fridays For Future» mit Greta Thunberg

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nahmen am 29. März 2019 an der Klimademonstration «Fridays For Future» teil. Höhepunkt war eine Rede der Initiatorin Greta Thunberg vor dem Brandenburger Tor. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 30. März 2019 18:53 Uhr

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