«Kinder von Golzow» bald auf Ortsschild

«Kinder von Golzow» bald auf Ortsschild

Die Oderbruch-Gemeinde Golzow darf künftig mit ihrem Ortseingangsschild auf ihre Bekanntheit in der Filmwelt hinweisen und den Zusatz «Ort der "Kinder von Golzow"» tragen. Ein entsprechender Antrag der Gemeinde sei genehmigt worden, teilte das brandenburgische Innenministerium am Dienstag in Potsdam mit. Hintergrund sind die 20 Filme über 18 Schüler aus einer Golzower Schulklasse, die die Filmemacher Barbara und Winfried Junge zwischen 1961 und 2007 drehten. Sie gelten als die längste Dokumentation der Filmgeschichte.

In Golzow informiert seit dem Jahr 2000 ein Filmmuseum über diese Filmreihe. Jährlich kämen rund 1500 Besucher, sagte eine Sprecherin des Museum. Gezeigt werden unter anderem Filmplakate und Erinnerungsstücke von den Dreharbeiten. Auch die Filme könnten sich Besucher ansehen. In diesem Jahr soll die Ausstellung überarbeitet werden.
Laut Kommunalverfassung können Gemeinden mit Dreiviertelmehrheit ihrer Gemeindevertretungen einen Zusatz zum eigentlichen Gemeindenamen beschließen, der «auf die Historie, die Eigenart oder die Bedeutung der Gemeinde» hinweist. Davon machten bisher schon zehn andere Kommunen Gebrauch, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Januar 2014 14:54 Uhr

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