Workshops und Aktuelles

Laura Herzberg ist „Stadträtin für einen Tag“ 2016

Bildvergrößerung: Bezirksstadtrat Michael Vogel und Laura
Bild: BA Treptow-Köpenick

Bezirksstadtrat Michael Vogel möchte mit dem Projekt „Frauen im Sport“ und dem gegründeten Zukunftspreis Mädchen und Frauen in unseren Sportvereinen des Bezirkes Treptow-Köpenick unterstützen, sich besonders für Führungspositionen zu bewerben, aber auch die Gleichstellung voranbringen.
Laura ist in diesem Jahr „Stadträtin für einen Tag“. Damit will der Bezirksstadtrat die Mädchen und Frauen ermutigen, sich auch für Führungspositionen in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft u.a. zu bewerben.
Laura ist Jugendwartin vom Köpenicker Kanusportclub e.V. Der KKC ist Gewinner des Zukunftspreises 2015 des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und Laura vertritt den Verein. Damit würdigt der Bezirksstadtrat die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins und die tolle Förderung von Mädchen und Frauen. Laura hat den Bezirksstadtrat im Rathaus Köpenick besucht, hat sich einen Einblick in die umfangreiche Arbeit des Bezirksstadtrates und der Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport machen können. Sie wird in der nächsten Zeit den Bezirksstadtrat bei Terminen, wie dem Musikschulfest zum Köpenicker Sommer oder Ausschüssen begleiten und somit auch die Arbeit der Abteilung kennen lernen.
Schon beim Besuch im Rathaus fand Laura die Arbeit sehr umfangreich, was den Tagesablauf betraf, aber auch sehr spannend und freut sich schon sehr auf ihre ersten Termine mit dem Bezirksstadtrat Herrn Vogel.

Vita von Laura:
Als ich 2006 mit Ballett aufhörte, suchten wir eine Sportart mit mehr Aktion und Abwechslung und kamen somit zum Köpenicker Kanusportclub e.V. in Oberschöneweide. Ich war gleich Feuer und Flamme. Das Training fand auf dem Wasser, an Land, in der Krafthalle, in der Turnhalle, im Paddelkasten, in der Schwimmhalle und im Gymnastikraum statt. Also Abwechslung pur. Kurz darauf entschied ich mich dafür den Kanurennsport zu einem Hauptbestandteil in meinem Leben zu machen, trainierte fleißig und nahm im Laufe der nächsten Jahre an mehreren Deutschen Meisterschaften teil.
2012 fiel für mich die Entscheidung den Leistungssport an den Nagel zu hängen, aber ich wollte dem KKC nun auch etwas zurückgeben und ihn aktiv mitgestalten. Deshalb entschied ich mich die Perspektiven zu wechseln und statt Sportlerin nun Trainerin zu werden, um meine Leidenschaft und mein Wissen weiterzugeben. Seitdem leite ich zusammen mit meiner damaligen Zweierpartnerin eine Trainingsgruppe, deren Kinder mittlerweile, 10 – 12 Jahre alt sind. Trotz der vielen praktischen Erfahrung, wollte ich auch ein wenig Theorie an die Hand kriegen und absolvierte 2013 meine Trainer C-Ausbildung und 2015 meine Trainer B-Ausbildung.
Neben der Tätigkeit im KKC machte ich 2014 mein Abitur am J.- G.- Herder Gymnasium in Lichtenberg. Da ich auch noch andere Facetten des Sports kennenlernen wollte, entschied ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Sportjugend Berlin. Ein Jahr lang arbeitete ich in einem bewegungsorientierten Kindergarten in Köpenick. Als das Jahr zu Ende war, konnte ich gleich mit dem Studieren beginnen und bin seit Oktober 2015 Studentin der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen.
Passend zum Studium wurde ich 2015 im KKC in das Vorstandsamt des Jugendwartes gewählt. Neben der Organisation von außersportlichen Veranstaltungen und Fahrten, habe ich mir dabei auch das Thema Kinderschutz auf die Fahne geschrieben (Kinderschutzbeauftragte).
Dieses Jahr bin ich schon seit 10 Jahren im KKC und habe Tag für Tag wieder große Freude daran das Vereinsleben und somit mein zweites Zuhause mitzuprägen, zu gestalten und zu verändern.

Vereinsportrait KKC

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STADTRÄTIN für einen TAG

Bildvergrößerung: Friederike Herz - Stadträtin für einen Tag bei Herrn Bezirksstadtrat Michael Vogel
Bild: BA Treptow-Köpenick

Projekt „Frauen im SPORT“ mit neuer Qualität

Das Projekt „Frauen im SPORT“ des Bezirksamtes Treptow-Köpenick hat in diesem Jahr wieder eine neue Qualität erreicht.

Bezirksstadtrat Michael Vogel möchte mit dem Projekt „Frauen im Sport“ und dem gegründeten Zukunftspreis Mädchen und Frauen in unseren Sportvereinen des Bezirkes Treptow-Köpenick unterstützen, sich besonders für Führungspositionen zu bewerben, aber auch die Gleichstellung voranbringen.

In diesem Jahr wurde das Projekt mit einer neuen Qualität erweitert, in dem es eine „Stadträtin für einen Tag“ gibt. Damit will der Bezirksstadtrat die Mädchen und Frauen ermutigen, sich auch für Führungspositionen in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, u.a. zu bewerben.

Die „Stadträtin für einen Tag“ ist Frieda (Friederike Herz), 18 Jahre jung und aus dem Sportverein Rudergemeinschaft Rotation Berlin e.V.
Sie ist Schülerin der 12. Klasse der Eliteschule des Sports – der Flatow-Oberschule in Köpenick. Schulleiterin ist Frau Gießler.

Die Rudergemeinschaft Rotation Berlin e.V. ist ein erfolgreicher Gewinner des Zukunftspreises des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und Frieda vertritt den Verein. Damit würdigt der Bezirksstadtrat die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins und die tolle Förderung von Mädchen und Frauen.

Frieda hat den Bezirksstadtrat im Rathaus Köpenick besucht, hat sich einen Einblick in die umfangreiche Arbeit des Bezirksstadtrates und der Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport machen können. Sie wird in der nächsten Zeit den Bezirksstadtrat bei Terminen, wie dem Musikschulfest zum Köpenicker Sommer oder dem Schulausschuss begleiten und somit die Arbeit auch der Abteilung kennen lernen.

Schon beim Besuch im Rathaus fand sie die Arbeit sehr umfangreich, was den Tagesablauf betraf, aber auch sehr spannend und freut sich schon sehr auf ihre ersten Termine mit dem Bezirksstadtrat Herrn Vogel.

„Come In“ – eine Weiterentwicklung des Projekts „Frauen im Sport“

Die Idee zum Projekt „Come In“ entstand im Kontext der Reflexion zur 3. Stufe des Projektes „Frauen im Sport“. Die Konzeption zu „Frauen im Sport“ schreibt fest, dass im weiteren Verlauf ein zusätzlicher Fokus auf den Aspekt der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Sport gelegt werden soll. Neben der Entwicklung und Steigerung der weiblichen Mitgliederzahlen ist mit dem Projekt auch intendiert, innovative sportliche Angebote zu entwickeln, „die bislang wenig erreichte Zielgruppen wie z. B. auch Frauen und Mädchen, Jungen und Männer* mit Migrationshintergrund ansprechen und berücksichtigen.“

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de/projekte/come-in-einer-weiterentwicklung-des-projekts-frauen-im-sport/.

Erfolgreiche Bilanz aus den Workshops im Rahmen des Projektes ‚Frauen im Sport’ des Bezirksamts Treptow-Köpenick

An den Workshops im Rahmen des Projektes „Frauen im Sport“ konnten 18 Vertreterinnen und Vertreter aus 12 Sportvereinen erfolgreich teilnehmen. Konzipiert wurden die Workshops anhand der Fragestellung: Welches Wissen und welche Kompetenzen unterstützen ehrenamtlich engagierte Vorstandsmitglieder dabei, erfolgreich in Sachen Gleichstellung, Nachwuchsförderung, Mitgliederbindung und Partizipation zu sein?

Die Themen waren im Vorfeld durch die Befragungen der Vereine im Rahmen des Projektes ermittelt worden. Durchgeführt und konzeptionell gestaltet wurden die Workshops von Grit Driewer, GTD Personalentwicklung:
1. Kommunikation (27.8.2014)
2. Umgang mit Konflikten (10.9.2014)
3. Teambildung (24.9.2014)
4. Selbstmanagement (06.10.2014)

Gestaltung und Umsetzung der Themen

Eine besondere Qualität der Workshops lag darin, dass alle Fragen und Anliegen der Teilnehmenden gesammelt und auch besprochen werden konnten. Theorie und Praxis wurden im Workshop lösungsorientiert miteinander verknüpft und das Wissen und die Erfahrungen der Teilnehmenden wurden erfolgreich mit einbezogen. Im ersten Workshop zeigte sich Kommunikation als ein auf verschiedenen Ebenen relevantes Thema. Neben einer Vielfalt an Gesprächsanlässen im Verein wurden Themen wie die effektive Gestaltung von Sitzungen und das Motivieren von Mitgliedern als wichtige Aspekte deutlich, die anhand geschilderter Situationen mit einbezogen wurden.

Das Thema Konflikte wurde ebenfalls anhand konkreter Beispiele bearbeitet. Dazu gehörten Generationskonflikte im Verein und im Vorstand, ein Konflikt bei Kündigung eines Trainers und bei einem Elterngespräch.

Auch das Thema Teambildung wurde praxisnah vermittelt. Neben theoretischem Wissen wurden konkrete Fragen beantwortet zu Aspekten der Teamführung und zu den Aufgaben als Teamleitung.

Die Einheit Selbst- und Zeitmanagement bot Raum für Selbstreflexion und die Fragen der Teilnehmenden waren in erster Linie: Wie können Zeitdruck und Stressabbau bewältigt werden? Wie viel Zeit pro Woche soll für Vereinsarbeit zur Verfügung stehen? Wie kann das Geleistete reflektiert werden?

Bilanz

Im Rahmen der Evaluation der Veranstaltungen wurden das Arbeiten an konkreten Beispielen, der Austausch mit den anderen Vereinen, die konstruktive Atmosphäre und die Kompetenz der Dozentin sehr positiv bewertet.

Im Kontext des Projektes „Frauen im Sport“ wurden im Workshop erfolgreich grundlegende Kompetenzen wie Gesprächsführung, Selbstbehauptung und Abgrenzung vermittelt, aber auch Lösungen zu Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Verein, so wie zur Umsetzung einer transparenten und partizipativen Vereinsführung erarbeitet.

Der Aspekt der Vernetzung wurde von den Vereinen als sehr konstruktiv und unterstützend erlebt. Der weitere Ausbau und die Stärkung des entstandenen Netzwerkes werden für die Zukunft explizit gewünscht.

Mit der Workshop-Reihe konnte es gelingen, Sportvereine auf einer neuen Ebene aktiv in das Projekt mit ihren Fragestellungen einzubeziehen und zu beteiligen.

Ausblick

Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmenden wird es entsprechend weitere durch das Bezirksamt organisierte Veranstaltungen geben, die zum einen Input aber auch den gewünschten Raum für Austausch und weitere Vernetzung bieten. Für die Vereine ist es wichtig, Gelerntes weiter zu vertiefen, Erfahrungen austauschen zu können, die die Vorstandsarbeit, die Ansprüche an die Führungsrolle und die Herausforderungen der Nachwuchsförderung im Vorstand betreffen.

Eine gut unterstützte, thematisch und inhaltlich vorbereitete Netzwerkorganisation – bezirklich oder auch überbezirklich – birgt großes Potential, die Sportvereine in Sachen Gleichstellung, Organisation des Ehrenamtes und Personalentwicklung weiter zu unterstützen – und soll entsprechend weiter befördert werden.
Die Pilotphase der Workshops bot einen guten Raum, um im Rahmen des Projektes „Frauen im Sport“ gemeinsam mit den Sportvereinen, der Vertreterin des LSB und mittels Evaluation mögliche Anschlussveranstaltungen und neue Vernetzungsoptionen ganz konkret zu entwickeln und zu planen.

Workshops „Frauen im SPORT“ erfolgreich gestartet

Im Rahmen der Durchführung des Projektes „Frauen im SPORT“ 2014 hat das Bezirksamt Treptow-Köpenick ein neues Fortbildungsangebot für die Vorstände seiner Sportvereine im Bezirk und besonders für Mädchen und Frauen, die zukünftig in einem Vorstand sich ehrenamtlich engagieren wollen, entwickelt.

Solche Themen wie Selbst- und Zeitmanagement, Kommunikation,
Konfliktmanagement und Teamarbeit stehen im Mittelpunkt, mit denen sich die Teilnehmenden auseinander setzen.

Für die Durchführung der Workshop-Serie konnte Frau Driewer von der GTD Personalentwicklung gewonnen werden.

Schon nach 2 durchgeführten Workshops ist das erste Fazit der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein tolles Angebot, was für ihre zukünftige
ehrenamtliche Tätigkeit in den Sportvereinen sehr hilfreich sein wird.

Der Bezirksstadtrat Sport, Michael Vogel, möchte die Sportvereine aktiv unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Hierzu gehört die gezielte Förderung und Stärkung der Rolle von Mädchen und Frauen in den Sportvereinen und die Erhöhung der Zahl sich in den Vorständen engagierender Frauen. “Deshalb sind die entwickelten Fortbildungsangebote sehr wichtig und können ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele leisten”, so Michael Vogel.