Logo!Europe 2019 - zwischen Grätzel (Kiez) und partizipativen Verfahren

LoGo! Europe 2019 - Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Europass
Bild: BA Tempelhof-Schöneberg
Pressemitteilung vom 29.11.2019

Am 26. November hat im Golden Saal des Rathauses Schöneberg die Abschlussveranstaltung des Qualifizierungsprojektes „LoGo! Europe 2019!“ stattgefunden, das bereits zum sechsten Mal aus dem Berliner Landesprogramm „Wissenstransfer“ finanziert wurde. In Anwesenheit von Herrn Gerry Woop, Staatssekretär für Europa, und unter Teilnahme der Vertreter aus den Partnerverwaltungen aus Wien, Istanbul, Palermo, Koszalin und Nahariya erhielten 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unseren Berliner Bezirken nach den vierwöchigen Hospitationen ihre Europässe.

Der Bezirk Treptow-Köpenick hatte auch in diesem Jahr wieder erfolgreich an dem Programm teilgenommen und konnte einen Kollegen aus dem Fachbereich Stadtplanung nach Wien entsenden.

Warum ins Ausland? Berufserfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln und so dazu beitragen zu können, die Berliner Rathäuser noch intensiver zu modernen Verwaltungen mit interkulturell denkenden und handelnden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden zu lassen hat sowohl für Wien als auch für die Partnerverwaltungen einen immensen Mehrwert. Dazu ist der fachlichen Austausch zwischen den Gastgebern und den Berliner Kollegen von großer Bedeutung für die tägliche Arbeit.

Warum Wien? Weil Berlin und Wien viele Gemeinsamkeiten haben, weil Wien und Berlin sowohl Bundesland als auch Stadt sind, weil Wien ebenfalls ein starkes Bevölkerungswachstum sowie eine umfangreiche schützenswerte Bausubstanz hat, weil beide Hauptstädte ähnliche Herausforderungen zu bewältigen haben, dabei aber durchaus andere Wege gehen.

Von den unterschiedlichen Erfahrungen und Handlungsansätzen können beide Seiten profitieren. Die Wiener Modelle des sozialen Wohnbaus und der sanften Stadterneuerung haben eine lange Tradition und bieten interessante Anregungspunkte in den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtteilmanagement und Partizipationsverfahren.

Mehr Information über die Erfahrung unseres Mitarbeiters finden Sie auf den Internetseiten der Europabeauftragten Treptow-Köpenick