Beeindruckendes Zeugnis der Treptower Geschichte - Aufruf

Pressemitteilung vom 29.01.2018
Bildvergrößerung: Zwei Mädchen an der noch nicht fertiggestellten Berliner Mauer in Treptow in der Harzer Straße. Sie sprechen miteinander und fassen sich an. Etwas weggedreht steht ein Soldat. Er hat keine Pistole und kein Gewehr in der Hand, sondern eine Blume.
Bild: Landesarchiv Berlin/Horst Siegmann, F Rep. 290_0076482

Auf der Pressekonferenz anlässlich des Jubiläums 450 Jahre Treptow präsentierte Bezirksstadträtin Cornelia Flader ein Foto, das seit vielen Jahren Bestandteil der Dauerausstellung des Museums Treptow ist.
Es zeigt zwei Mädchen an der noch nicht fertiggestellten Berliner Mauer in Treptow in der Harzer Straße. Sie sprechen miteinander und fassen sich an. Etwas weggedreht steht ein Soldat. Er hat keine Pistole und kein Gewehr in der Hand, sondern eine Blume.

Das Bild ist ein sehr beeindruckendes Zeugnis der Treptower Geschichte und damit der Berliner Geschichte. Es wirft aber viele Fragen auf, beispielsweise zum Entstehungszusammenhang.

Seit vielen Jahren möchten wir wissen:

  • Wer sind diese beiden jungen Frauen auf dem Bild?
  • In welcher Beziehung stehen sie zueinander?
  • In welchem Zusammenhang wurde das Bild gemacht?
  • Warum hält der Soldat eine Blume in der Hand?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, möchten wir die Bevölkerung einbeziehen. Vielleicht erinnert sich jemand und weiß etwas zur Entstehung des Bildes zu berichten. Diese Informationen würden wir gern in der ständigen Ausstellung im Museum Treptow zeigen.

Dieses Foto wird auch in der Wanderausstellung „450 Jahre Treptow – Von den Ursprüngen bis heute“ gezeigt. Auch das Thema „Berliner Mauer“ ist ein Thema des Bezirks Treptow-Köpenick, denn schließlich verlief mit 17 km Länge in Treptow das längste Stück der innerstädtischen Mauer.

Über Informationen zu den oben aufgeworfenen Fragen freut sich das Museum Treptow, E-Mail: museum@ba-tk.berlin.de, Tel: (030) 90297-3351