Rund um die Runden Tische

Unbesetzter Stuhlkreis auf weißem Grund
Bild: styleuneed / Fotolia.com

Was sind Runde Tische/Stadtteilkonferenzen?

In folgenden Kiezregionen tagt regelmäßig – etwa alle sechs Wochen – ein Runder Tisch bzw. eine Stadtteilkonferenz:

  • Lankwitz-Südende
  • Lankwitz Ost
  • Lichterfelde Süd
  • Zehlendorf Mitte
  • Zehlendorf Süd
  • Steglitz-Mitte
  • Lichterfelde West

In diesen Regionen des Bezirks arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendfreizeiteinrichtungen, der freien Verbände sowie des Bezirksamtes zusammen mit Anwohnern, Wohnungsbaugesellschaften, Mieterbeiräten sowie Fachleuten der Kirchenverbände und der Polizei. Sie setzen sich für Verbesserungen im Wohnumfeld und für ein sicheres und friedliches Miteinander von Jung und Alt ein. Die Arbeit der Runden Tische ist auf Nachbarschaftsentwicklung und Verbesserung des jeweiligen Wohnumfeldes ausgerichtet.

Sorgen, Ängste und Veränderungswünsche der Bürgerinnen und Bürger werden in den Ortsteil- und Nachbarschaftsinitiativen angehört. Absicht dabei ist, die Probleme aus der Sicht der Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort aufzugreifen, denn gerade deren Mitwirkung an der Problemlösung ist wichtig. Der Aktivierung der in den Kiezen lebenden und agierenden Bürgerinnen und Bürger kommt große Bedeutung zu. Deren präventive Leistungen zu nutzen, darf keinesfalls unterschätzt werden, sie stellen die zentrale Ressource dar, um Präventionsstrategien umzusetzen.

Auswege aus dem Kreislauf von Verunsicherung, Angst und sozialem Rückzug bieten sich dort, wo Bürgerinnen und Bürger in ihrem Alltag Möglichkeiten sehen, aktiv zu werden. Im Rahmen kiezorientierter Prävention kann jeder einen Beitrag zur Sicherheit im Gemeinwesen leisten. Im “Kiez” überschneiden sich informelle und behördliche Bereiche, in denen “private” und “staatliche” Funktionen und Zuständigkeiten in Kontakt stehen und sich durch ihre Kooperationen effektiv auswirken.

Wer kann an den Sitzungen der Runden Tische bzw. der Stadtteilkonferenz teilnehmen?

Gewalt- und Kriminalitätsprävention ist nicht nur eine staatliche, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Entsprechend ist auch das Engagement aller gesellschaftlichen Kräfte erwünscht.

Prävention geht alle an und alle können etwas tun.

Prävention kann nicht “von oben” verordnet werden, sie entsteht vielmehr durch Initiative und Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Prävention im Kiez ist eine Investition in die Zukunft, die sich positiv auf den ganzen Bezirk auswirkt.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse und Spaß an der aktiven Gestaltung und Verbesserung ihres Kiezes haben, sind herzlich willkommen!