Klimaschutz in Steglitz-Zehlendorf

Was wir im Bezirk tun (müssen)

Solaranlagen auf einem Hallendach, im Hintergrund das Heizkraftwerk Lichterfelde
Bild: Schönau AG

Der Klimawandel ist ein globales Problem, für das wir in Steglitz-Zehlendorf lokale Lösungen finden müssen. Dazu haben wir keine Alternative, denn wenn Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Wüsten sich ausbreiten und extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen oder Stürme auch in gemäßigten Breiten zunehmen, ist die ganze Menschheit in ernsthaften Schwierigkeiten. Noch gibt es die Chance, die globale Erwärmung zu stoppen. Weniger Treibhausgase in die Atmosphäre entweichen zu lassen, ist in vielen Fällen einfach, in manchen Fällen etwas mühsamer, aber grundsätzlich möglich und nötig. Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen präsentieren, welchen Anteil Steglitz-Zehlendorf am Klimawandel hat und was wir konkret unternehmen (können), um die Erwärmung zu stoppen.

Emissionen und Reduktionspotenzial

Tortengrafik, die den Ausstoß von Kohlendioxid den Sektoren Wirtschaft, Haushalte, Verkehr und öffentlichen Gebäude zuordnet
Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin

Wie viel Kohlendioxid wird in Steglitz-Zehlendorf ausgestoßen und aus welchen Quellen stammt es? Was bedeuten unsere Emissionen im Verhältnis zu denen im Rest der Welt? Lesen Sie hier, wo die größten Einsparpotenziale liegen und welche Ziele und Lösungen das Bezirksamt in seinem integrierten Klimaschutzkonzept ansteuert.

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Sanierung öffentlicher Gebäude

Thermografieaufnahme Rathaus Zehlendorf
Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin

Von den Schulen und Senioreneinrichtungen über die Rathäuser bis zu den Sportanlagen unterhält der Bezirk Steglitz-Zehlendorf mehr als 180 öffentliche Gebäude. Eine Reihe von ihnen wurde in den letzten Jahren energetisch saniert, doch es bleibt viel zu tun. Hier erfahren Sie, was das Bezirksamt zum effizienten Umgang mit Energie in den eigenen Liegenschaften unternimmt und wo Sie sich über den Energieverbrauch einzelner öffentlicher Gebäude informieren können.

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Klimafreundlich unterwegs

Wer zu Fuß geht oder mit dem Rad fährt, bewegt sich gesund, leise und absolut emissionsfrei von A nach B. Das wird in den kommenden Jahren in Steglitz-Zehlendorf mehr Spaß machen, denn der Bezirk verbessert die Infrastruktur für Fuß- und Radverkehr: mehr Platz zum Laufen auf den Gehwegen, mehr Fahrradständer an den S- und U-Bahnhöfen, mehr ausgeschilderte Radrouten, mehr Sicherheit auf den Straßen.

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Tipps: Wie Sie das Klima schützen können

Wenn Sie gern mehr gegen den Klimawandel unternehmen möchten, aber nicht genau wissen wie, dann werfen Sie einen Blick in die Klimaschutztipps für die Bürgerinnen und Bürger von Steglitz-Zehlendorf. Egal, ob es um Haushalt oder Freizeitgestaltung geht: Fast alle Tipps können Sie einfach und schnell umsetzen. In vielen Fällen sparen Sie nicht nur Energie, sondern auch bares Geld.

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Lokale Pioniere

Schon seit Jahren treiben Unternehmen, Institutionen und Privatleute den Klimaschutz in Steglitz-Zehlendorf voran. Indem sie alte Gebäude dämmen, neue im Niedrigenergiestandard bauen, in Sonnenenergie investieren und mit Energie effizient umgehen, zeigen sie, dass Klimaschutz funktioniert und sich rechnet. Unsere kleine Chronik würdigt einige Meilensteine des lokalen Klimaschutzes.

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Wer macht was?

Verschiedene Akteure mischen im Klimaschutz mit. Wir stellen die wichtigsten beteiligten Institutionen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf vor.

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Klimaschutzbeirat

Mit dem Klimaschutzbeirat begleitet ein ehrenamtliches Gremium die Klimaschutzaktivitäten des Bezirksamts bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts für Steglitz-Zehlendorf. Verschaffen Sie sich den Überblick über die Veranstaltungen, Stellungnahmen und Mitglieder des Beirats.

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Energieprojekte an Schulen

Mit professioneller Unterstützung eines Ingenieurbüros fahnden Energieteams aus Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und technischem Personal nach Energieverschwendung und Einsparmöglichkeiten, um dann für ihre Schule spezifische Lösungen zu entwickeln. Am Ende soll der Energieverbrauch um mindestens fünf Prozent sinken. Den teilnehmenden Schulen winkt eine Prämie, die sie für weitere Effizienzmaßnahmen nutzen können.