studio im HOCHHAUS

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Mit den Ausstellungen des Studios im Hochhaus wird ein künstlerischer Blick auf die Utopie und auf das heutige Leben in einer Großsiedlung geworfen. Das Haus ist ein Ort der Begegnung – mit der Kunst, mit Künstlern und Kunstbegeisterten.

Freie Kunst | Architektur | Video | Filmreihe | Veranstaltungen

Aktuelle Ausstellung

Wohnen II

Folke Köbberling, Rasso Rottenfußer, Albert Weis und Katharina Weishäupl
30.11.2016 bis 25.01.2017

Folke Köbberling interveniert künstlerisch im öffentlichen Raum und stellt den Umgang mit Architektur infrage. Rasso Rottenfußers Werke zeigen die Durchlässigkeit von Innen und Außen, verwischen Trennlinien und durchbrechen Wände. Albert Weis untersucht räumliche Strukturen und architektonische Situationen als Grundlage seiner Arbeiten. Katharina Weishäupl reflektiert das Verhältnis Mensch, Raum, Architektur im Kontext mit Zeit, Erinnerung, Handlung.
Die Werke entstehen in der Auseinandersetzung mit dem Ort der Ausstellung und seinen Gegebenheiten.

Bildvergrößerung: Wohnen - Ausstellung im studio im HOCHHAUS
Bild: Uwe Jonas

VERNISSAGE
am Dienstag, dem 29.11.2016, um 19 Uhr

Die Künstler sind anwesend.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kunstpavillon im Münchner Alten Botanischen Garten.
Künstlerinnen und Künstler sind immer wichtige Akteure des Immobilienmarktes. Vermieter freuen sich auf verlässliche Mieten für aus dem Markt gefallene Objekte, die durch die Kunst mit geringsten Mitteln grundverwertet werden können. Gelten Kreative für die einen als geübte Scouts zukünftig attraktiver Stadtquartiere, warnen andere vor ihren Ateliers als frühes Kennzeichen einer bevorstehenden Gentrifizierung. Sie wiederum treibt der Stadt dann die Kunstschaffenden aus oder marginalisiert sie an den Rand.

Video

In der Gegenwartskunst gibt es ein breites Spektrum an Videoarbeiten, von dokumentarisch bis experimentell. Das Medium Video erlaubt es, tiefer in den Kosmos der bildenden Kunst einzudringen, da es sich um immaterielle Werke handelt, die kopiert, bewegt und gelöscht werden können. So ist es möglich, Videos von Künstlern zu zeigen, deren Werke aufgrund der Transport- und Versicherungskosten nicht ausstellbar wären. Auch der internationale Austausch wird so grenzenlos.
Das Studio im Hochhaus nutzt einen Raum für die Präsentation von Videos.

Der Raum für Architektur widmet sich zeitgleich zur Ausstellung “Wohnen II” einer Münchner Initiative die im Stadtzentrum eine Flüchtlingsunterkunft mit Beratungs-, Freizeit- und Kulturaktivitäten plant und als Sozialgenossenschaft durchführt.
Es werden Videos von Frederik Foert und Lätitia Norkeit gezeigt.

Geschichte des Studios

  • 1990

    Gründung des – studio im hochhaus -, kunst- und literaturwerkstatt.
    Besonderen Stellenwert hatte die Zusammenarbeit zwischen jungen internationalen Künstlerinnen und Künstlern, KulturarbeiternInnen und dem an den damaligen gesellschaftlichen Prozessen interessierten Publikum aus dem Bezirk und weit darüber hinaus.

  • ab 1991

    Ausstellungsprojekte mit national und international namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus Lateinamerika, Afrika, Asien, Europas und Osteuropas, aber auch mit jungen noch nicht etablierten Künstlern dieser Kulturregionen entstanden zu unterschiedlichen Themen der Gegenwartskunst, vor allem in den Bereichen Malerei, Grafik, Zeichnungen, Plastik, aber auch Fotografie, Fotoobjekte und Installationen.
    Veranstaltungsreihen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Politik.

  • ab 1993

    Zeitgenössische experimentelle Projekte, unter anderem zur visuellen und experimentellen Poesie.
    Experimentelle und internationale Literaturreihen
    Die Edition – interWall – entstand.

Fakten

Die Galerie verfügt über eine Ausstellungs-, Veranstaltungsfläche von etwa 150 Quadratmetern. Insgesamt ermöglichen zwei Ausstellungsräume mit zirka 50 Quadratmetern, ein Raum mit etwa 15 Quadratmetern und zwei kleine Räume mit zirka 10 Quadratmetern eine variable Ausstellungskonzeption/ Veranstaltungskonzeption. Im großen Veranstaltungsraum können für etwa 60 Personen Sitzplätze (außer Stehplätze) gestellt werden. Der Eingang zur Einrichtung befindet sich zu ebener Erde und ermöglicht einen behindertengerechten Zugang. (WC – ist nicht behindertengerecht). Ein Parkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe.
Besucher im Schnitt pro Jahr: 4000
Veranstaltungen im Schnitt pro Jahr: 50