studio im HOCHHAUS

Studio im HOCHAUS - Logo

Mit den Ausstellungen des Studios im Hochhaus wird ein künstlerischer Blick auf die Utopie und auf das heutige Leben in einer Großsiedlung geworfen. Das Haus ist ein Ort der Begegnung – mit der Kunst, mit Künstlern und Kunstbegeisterten.

Freie Kunst | Architektur | Video | Projekte | Veranstaltungen

Derzeit Ausstellungsumbau

Ausstellungsankündigung

Alles

Arbeiten von 150 Künstlerinnen und Künstlern

23.01. bis 04.04.2018

Gruppenausstellung mit kleinen Werken. Diese Fülle nach einigen minimalistischen Ausstellungen im Hause schafft die Möglichkeit, längere Zeit durch die Räume zu flanieren um sich unter dem Vielen sein persönliches Lieblingsstück auszusuchen.
Zeitgleich wird im Architekturraum die Ausstellung „Was kostet es? Wohnungsbau für Menschen“ gezeigt. Zu sehen sind Erkundungen in der Welt von der Hütte bis zur Großsiedlung.

  • Vernissage: Dienstag, 23. Januar, um 19 Uhr

Pressemitteilung

Architektur

Wie wollen wir wohnen?

Bildvergrößerung: Blick in die Ausstellung
Bild: studio im Hochhaus

Der Architekturbereich zeigt Bauprojekte und möchte Diskussionsanlass und Ideengeber sein in einer Zeit, in der Lösungen gesucht werden müssen, wie städtisches Wohnen auch für „Normalverdiener*innen“ bezahlbar bleiben kann.

Video

Das Medium Video erlaubt es, tiefer in den Kosmos der bildenden Kunst einzudringen, da es sich um immaterielle Werke handelt, die kopiert, bewegt und gelöscht werden können. So ist es möglich, Videos von Künstlern zu zeigen, deren Werke aufgrund der Transport- und Versicherungskosten nicht ausstellbar wären. Auch der internationale Austausch wird so grenzenlos.

Projekte

Exploring Hohenschönhausen

Bildvergrößerung: Exploring Hohenschönhausen - Karte zur Erkundung des Stadtteils
Bild: ISSSresearch&architecture

Wir erleben Stadt jeden Tag in unserem Alltag. Wir nutzen bekannte Wege und so bleibt uns Vieles verborgen, weil wir eine vermeintlich bekannte Umgebung immer schneller durchschreiten als eine unbekannte. In der Stadt als soziokulturell produziertem Raum überlagern sich jedoch viele solcher Alltagsrealitäten miteinander und mit Schichten aus Geschichte, Bedeutungen und Räumen.
Wenn die Realität heute oft auf objektive Begebenheiten abstrahiert wird, versuchen wir sie mit subjektiven Narrativen, mit Erzählungen zu ergänzen. Persönliche Geschichten von Bewohner*innen und deren Erinnerungen sind ebenso Teil des kollektiven Wissens über Stadt wie flüchtige Eindrücke Einzelner.

Das Projekt Exploring Hohenschönhausen macht für die Besucher*innen des Studios im Hochhaus das kollektive Gedächtnis und Wissen um den Stadtteil Hohenschönhausen spielerisch und explorativ zugänglich. Mit einer Karte ausgestattet kann man den Stadtteil selbst erkunden und sich dabei von Geschichten und Erzählungen von Bewohner*innen begleiten und führen lassen. Die Hörspiele kann man im Studio im Hochhaus ausleihen, um sich auf den Weg der eigenen Erkundung zu machen. Diese sind auch kostenlos im Internet zu finden.

Das Studio im Hochhaus wird so zu einem Netzwerkknoten in der Stadt und zur Plattform des Austausches rund um die eigenen Erfahrungen. Die Hörspiele bilden den Rahmen, in dem jeder Einzelne zum Akteur seiner eigenen Tour wird. Gemäß der eigenen Geschwindigkeit und ohne feste Route kann das Hörspiel jederzeit gestoppt und an beliebiger Stelle weiter gestartet werden.

Ein Projekt von ISSSresearch&architecture, in Kooperation mit dem Studio im HOCHHAUS, gefördert durch den Bezirkskulturfonds Lichtenberg

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Veranstaltungen

Erzählsalon

  • Sonntag, 04.04.2018
    15 Uhr

    Woche der Brüderlichkeit
    Die Autorin Barbara Schieb und der Zeitzeuge Franz Michalski sprechen über ihre gemeinsame Publikation „Als die Gestapo an der Haustür klingelte. Eine Familie in ‚Mischehe‘ und ihre Helfer“. Gesprächsleitung: Brigitte Graf, Eintritt 4, ermäßigt 2 Euro

Geschichte des Studios

  • 1990

    Gründung des – studio im hochhaus -, kunst- und literaturwerkstatt.
    Besonderen Stellenwert hatte die Zusammenarbeit zwischen jungen internationalen Künstlerinnen und Künstlern, KulturarbeiternInnen und dem an den damaligen gesellschaftlichen Prozessen interessierten Publikum aus dem Bezirk und weit darüber hinaus.

  • ab 1991

    Ausstellungsprojekte mit national und international namhaften Künstlerinnen und Künstlern aus Lateinamerika, Afrika, Asien, Europas und Osteuropas, aber auch mit jungen noch nicht etablierten Künstlern dieser Kulturregionen entstanden zu unterschiedlichen Themen der Gegenwartskunst, vor allem in den Bereichen Malerei, Grafik, Zeichnungen, Plastik, aber auch Fotografie, Fotoobjekte und Installationen.
    Veranstaltungsreihen zu gesellschaftlich relevanten Themen mit Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Politik.

  • ab 1993

    Zeitgenössische experimentelle Projekte, unter anderem zur visuellen und experimentellen Poesie.
    Experimentelle und internationale Literaturreihen
    Die Edition – interWall – entstand.

Fakten

Die Galerie verfügt über eine Ausstellungs-, Veranstaltungsfläche von etwa 150 Quadratmetern. Insgesamt ermöglichen zwei Ausstellungsräume mit zirka 50 Quadratmetern, ein Raum mit etwa 15 Quadratmetern und zwei kleine Räume mit zirka 10 Quadratmetern eine variable Ausstellungskonzeption/ Veranstaltungskonzeption. Im großen Veranstaltungsraum können für etwa 60 Personen Sitzplätze (außer Stehplätze) gestellt werden. Der Eingang zur Einrichtung befindet sich zu ebener Erde und ermöglicht einen behindertengerechten Zugang. (WC – ist nicht behindertengerecht). Ein Parkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe.
Besucher im Schnitt pro Jahr: 4000
Veranstaltungen im Schnitt pro Jahr: 50