Wichtige Informationen: COVID-19 (Coronavirus)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, auf den folgenden Seiten finden Sie alle wichtigen Informationen zur aktuellen Lage, zusammengestellt vom Bezirksamt und dem Senat von Berlin:
Corona-Info-Seite von Lichtenberg | Informationen zur Allgemeinverfügung

Corona-Info-Seiten vom Land Berlin | Corona-WARN-APP

Inhaltsspalte

Museum Lichtenberg im Stadthaus

Museum Lichtenberg im Stadthaus Türrschmidtstraße 24 • 10317 Berlin • Telefon 030 57797388 11
Bild: Peter Thieme

WAS? WO? WER? WOW! Neue Dauerausstellung im Museum Lichtenberg

Collage Museum Lichtenberg
Bild: Museum Lichtenberg/buerojolas, Jule Garschke

Die neue Dauerausstellung LICHTENBERG erzählt, wie Lichtenberg zu dem wurde, was es heute ist, und was es so besonders macht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Arbeiten – Leben – Verändern, zu erleben in vier Ausstellungsräumen:

Im Raum WAS werden Ereignisse aus der Geschichte und Gegenwart des Bezirks erzählt. WO präsentiert die Vielfalt an Ortsteilen. WER dreht sich um Personen und ist offen für neue Ideen. WOW zeigt Überraschendes aus Lichtenberg.

Mit der Neukonzeption werden aktiv Barrieren abgebaut. Architektonisch, gestalterisch und inhaltlich legt die Dauerausstellung den Grundstein für eine stärkere Öffnung des Hauses in den Stadtraum hinein. Dazu gehören eine Kinderspur, ein wachsender digitaler Wissensspeicher sowie ein inklusiver Pfad, der allen Besucher*innen eine selbstbestimmte Teilhabe am kulturellen Leben ermöglich. Über die verschiedenen Perspektiven und Zugänge zu den Themen der Ausstellung erleben die Museumsgäste die Geschichte und Gegenwart des Bezirks ganz nach eigenem Interesse. Dass die Ausstellung dafür alle Sinne bedient, ist ein besonderes Highlight: In der Ausstellung ist Lichtenberg zu hören, zu sehen, zu riechen und zum Anfassen nah.

Die Besucher*innen werden motiviert, sich individuell mit Geschichte und Geschichten aus Lichtenberg auseinanderzusetzen, dürfen viele Objekte sogar berühren, drehen und wenden. Als Ort für Impulse ist das Museum Lichtenberg ein Forum für Themen, die die Menschen im Bezirk und darüber hinaus beschäftigen, ein Raum für Dich, Deine Interessen und Deine Ideen.

Einblicke in die neue Dauerausstellung im Museum Lichtenberg

zur Bildergalerie

Aktuelle Informationen zu den Pandemieregeln in den Kultur- und Bildungseinrichtungen

Die Kommunalen Galerienund Einrichtungen können besucht werden. Für den Besuch gilt die 2G-Regel (geimpft und genesen).In allen Einrichtungen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Bitte beachten Sie auch die jeweiligen Hygienekonzepte, die auf der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beruhen.

Weitere Informationen der Einrichtungen

Sonderausstellungen zum Jubiläum 100 Jahre Groß-Berlin

zur Bildergalerie

Die Schaffung von Groß-Berlin am 1. Oktober 1920 ist eines der bedeutsamsten Ereignisse in der Geschichte der Stadt. Mit zwei Sonderausstellungen erinnert das Museum Lichtenberg im Jubiläumsjahr an dieses Ereignis, das die politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt bis in die Gegenwart prägt. Die beiden Ausstellungen: „Oskar Ziethen und das Projekt Groß-Berlin“ und „Künstlerische Zeitspuren – 100 Jahre Lichtenberg in Groß-Berlin“ werden im Museum Lichtenberg bis 18. Juli 2021 zu sehen sein.

Veranstaltungen

Sobald wir wieder Veranstaltungen anbieten können, werden diese auf : www.museum-lichtenberg.de und auf dieser Seite veröffentlicht.

Publikationen

Alle Publikationen des Museum Lichtenberg finden Sie auf der Seite www.museum-lichtenberg.de/index.php/angebote/publikationen

Lichtenberg entdecken

3 Hefte - Lichtenberg entdecken
Bild: Bezirksamt Lichtenberg
Drei Hefte beschreiben – illustriert von historischen Fotos – Rad- und Fußtouren durch den Bezirk.
  • Heft 1 Hohenschönhausen
  • Heft 2 Alt-Lichtenberg
  • Heft 3 Karlshorst

Die Hefte wurden vom Museum herausgegeben und sind dort kostenfrei erhältlich.

»Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg – ein Architekturführer«

Bildvergrößerung: Buchcover "die moderne Stadt berlin-lichtenberg - ein architekturführer", erschienen im Berlin Story Verlag
Bild: Berlin Story Verlag

Pionierleistungen des Neuen Bauens finden sich in Lichtenberg: der „Sonnenhof“ an der Marie-Curie-Allee, die ersten Häuser in Großtafelbauweise in der Splanemann-Siedlung oder die Max-Taut-Schule, die alle in den 1920er Jahren entstanden. Ebenso die ersten P2-Wohngebäude mit ihren sechs Meter überspannenden Deckenplatten am Fennpfuhl, wo ab 1971 die erste Großsiedlung für 50.000 Menschen entstand. Die Publikation ist Architekturführer und Lesebuch für Laien wie Experten. Sie erläutert die verschiedenen Arten von Gebäuden und beschreibt ausgewählte Objekte. Eine Karte mit Empfehlungen für Spaziergänge, ein Literatur- und Personenverzeichnis vervollständigen den Band. Herausgegeben von Steffen Maria Striezel, Thomas Thiele, Dirk Moldt und dem Museum Lichtenberg 2016, Broschur, 192 Seiten, Abbildungen von Giovanni Lo Curto, 16,95 Euro (ISBN: 978-3-95723-107-9)

Aufs Angenehmste enttäuscht - Aus der Geschichte des Waisenhauses Rummelsburg

Bildvergrößerung: Waisenhaus Rummelsburg, zeitgenoessische Abbildungvon ca 1870
Bild: Museum Lichtenberg (Repro)

1847 fiel die Entscheidung, das chronisch überbelegte Friedrichs-Waisenhaus in der Stralauer Straße vor die Tore der Stadt zu verlegen. 1859 erfolgte schließlich der Umzug auf ein parkähnliches Gelände am Rummelsburger See. Inzwischen erinnern nur noch zwei Gebäude, die Knabenhäuser, an die ehemalige Nutzung des Terrains. Bevor der Friedhof des Waisenhauses an der Lichtenberger Hauptstraße im Jahr 2013 für eine Neubebauung freigegeben wurde, konnten die Gräber archäologisch untersucht werden. Die Funde gewähren neue Einblicke in das Leben städtischer Armut an der Schwelle zum 20. Jahrhundert.
Die Anthropologin Jeanette Wnuk hat dazu eine Publikation verfasst, die das Museum herausgegeben hat. Sie kann dort erworben werden.

"Oskar Ziethen – Stationen eines preußischen Kommunalbeamten"

Bildvergrößerung: Jürgen Hofmann "Oskar Ziethen...", Buchcover
Bild: Museum Lichtenberg

… heißt das Buch des Historikers Jürgen Hofmann. Er hat ein detailliertes Bild des “Stadtvaters” von Lichtenberg gezeichnet. Oskar Ziethen (1858-1932) hatte als Amtsvorsteher und Bürgermeister entscheidenden Anteil an der Entwicklung Lichtenbergs zur Stadt und zum Großstadtbezirk Berlins. Vor 120 Jahren, am 9. September 1896, trat er sein Amt als Gemeindevorsteher Lichtenbergs an.
Herausgegeben vom Museum Lichtenberg 2016, Broschur, 69 Seiten, 5 Euro (ISBN 978-3-00-053843-8)

Erinnern und Gedenken

Bildvergrößerung: Logo Erinnerungskultur in Lichtenberg
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Erinnerungskultur in Lichtenberg

Das Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamtes Lichtenberg initiiert mit seinen Fachbereichen Kunst und Kultur, Volkshochschule, Musikschule und Bibliotheken eine fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit, um gemeinsam an den unterschiedlichsten Orten Erinnerung“ erfahrbar werden zu lassen. In Kooperation mit freien Trägern entwickeln die Fachbereiche spezielle Formate zu historisch relevanten Themen, damit Geschichte auf eindrückliche Art und Weise erlebt werden kann. An unterschiedlichen Orten wird damit „Erinnerungskultur“ erfahrbar und das gemeinsame, vernetzte Handeln aller Akteure gestärkt. Thematische Schwerpunkte in 2021 sind u. a. die Reihe “Berühmte Frauen aus/in und für Lichtenberg”, die Jubiläen 650 Jahre Falkenberg und 750 Jahre Wartenberg sowie das nachgeholte Jubiläum 125 Jahre Karlshorst.

Stolpersteine in Lichtenberg

Die kleinen, in das Pflaster vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer des Nationalsozialismus eingelassenen Denkmale erinnern an die Menschen, die verfolgt, in Konzentrationslager deportiert und ermordet wurden, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Lichtenberger Stolpersteine

Geschichte des Museums

Museum Lichtenberg
Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Die Einrichtung wurde 1978 als Chronik gegründet und nachfolgend sukzessive zum Museum entwickelt. Der mehrfache Standortwechsel, der Abriss eines für die Museumsnutzung vorgesehenen Gutshauses 1984 und das Scheitern der Übernahme einer Karlshorster Villa 1992 (Restitutionsansprüche) begleiteten den Museumsaufbau. 1993/94 wurde als Übergangslösung eine Etage in einem Mietshaus der dreißiger Jahre in der Parkaue 4 saniert und umgebaut. Nach der fusionsbedingten Schließung des Heimatmuseums Hohenschönhausen ging das regionale Kulturgut von Hohenschönhausen in den Fundus des Lichtenberger Museums über. Seit Oktober 2006 ist das Museum im sanierten Stadthaus in der Türrschmidtstraße beheimatet und befindet sich damit am historischen Ort des früheren Rathauses von Rummelsburg und außerdem im Gründerzeitkiez und ehemaligen Arbeiterviertel “Victoriastadt”.
Durch Schenkungen, Leihgaben, Ankäufe und Übernahme von privaten Nachlässen sowie durch eigene Forschungen kann das Museum auf umfangreiche Sammlungen und Bestände zur Bezirks- und Ortsteilgeschichte zurückgreifen, die hier gesichert, bewahrt, verwaltet und in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Förderkreis Museum Lichtenberg im Stadthaus e.V.

Der Förderkreis Museum Lichtenberg im Stadthaus e.V. hat seinen Sitz im Stadthaus und unterstützt seit 1993 die Arbeit des Museums durch ein reges ehrenamtliches Engagement.