Preise und Auszeichnungen

Ehrenurkunde

Bürgerinnen und Bürger, die sich um den Bezirk oder deren Bewohner/innen verdient gemacht haben, werden mit der Ehrenurkunde des Bezirkes ausgezeichnet.

Geehrt werden Personen, die im Bezirk Lichtenberg wohnen oder im Bezirk tätig sind, für besondere politische, wirtschaftliche, soziale, kulturelle, sportliche, karitative oder geistige Leistungen sowie Leistungen im mitmenschlichen Bereich. Außerdem können Personen die Ehrung erfahren, die stadt-, landes- oder weltweit das Ansehen des Bezirks in besonderer Weise gefördert haben.

Die Ehrenurkunde wird auf Vorschlag des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), von Vereinen, von Bürgervereinen, von gesellschaftlichen Organisationen und Verbänden sowie Einzelpersonen vergeben. Die Entscheidung über die Vergabe obliegt dem Bezirksamt.

Der Bezirksbürgermeister überreicht die Urkunden an die Geehrten.

Der Bezirkstaler

Der Lichtenberger Bezirkstaler wird für besondere Verdienste im Bezirk verliehen. Das kann das Engagement in einer Initiative sein wie bei den Stolpersteinpaten aber auch eine ungewöhnliches Projekt wie 2015 die Radtour von Stephen Rakowski in die Lichtenberger Partnerstädte.

Bürgermedaille

Nach guter Tradition werden in jedem Jahr ehrenamtlich engagierte Lichtenbergerinnen und Lichtenberger im Oktober ausgezeichnet. Schon frühzeitig ruft das Bezirksamt mit dem Freiwilligenrat dazu auf, im Bezirk engagierte Frauen und Männer für diese Auszeichnung vorzuschlagen. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) wird den ausgewählten Aktiven im Rahmen einer Festveranstaltung die Bürgermedaille überreichen. Er sagt: „Der kinder- und familienfreundliche Bezirk Lichtenberg lebt vom vielfältigen Engagement der Lichtenberger und Lichtenbergerinnen. Da wir nicht jeden einzelnen kennen, der seine Freizeit für das Gemeinwesen einsetzt, bitten wir herzlich um Vorschläge. Denn wir wollen uns stellvertretend für die vielen Engagierten bei einigen mit der Bürgermedaille bedanken.“

Ehrenamtliche Aufgaben sind vielfältig. Sie reichen von der Mitarbeit im Seniorentreff, der Unterstützung einer Jugendfreizeiteinrichtung bis hin zur Mitarbeit in einem Verein: Die gesamte Bandbreite an ehrenamtlichen Tätigkeiten ist es wert, ausgezeichnet zu werden.

Die Vorschläge sind schriftlich zu begründen und einzureichen. Entweder per E-Mail an sabine.iglueck@lichtenberg.berlin.de oder per Post: Sabine Iglück, Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin.

Wer sich nicht sicher ist, kann sich von Sabine Iglück aus der Stabsstelle Bürgerbeteiligung beraten lassen: Telefon: (030) 90296-3526 | E-Mail: sabine.iglueck@lichtenberg.berlin.de

Preis für Demokratie und Zivilcourage Lichtenberg

Der Bezirk würdigt mit diesem Preis Initiativen, Einzelpersonen, Vereine oder Institutionen die sich engagiert und mutig für ein tolerantes, gewaltfreies, weltoffenes und demokratisches Miteinander in der Gesellschaft eingesetzt haben, ganz gleich ob sie es im Alltag oder innerhalb von öffentlichkeitswirksamen Projekten gezeigt haben. Der Preis wird auf dem jährlichen Empfang des Bezirksamtes im März vergeben.

Grundlage Drucksache der BVV/BA Beschluss: 2008

Preisaufruf jeweils im Januar

Unter Leitung des Bezirksbürgermeisters/in wählt die Jury unter den eingegangenen Vorschlägen geeignete Preisträger aus.

Mitglieder Jury : Vertreter aus dem BA-Kollegium, Netzwerkstelle „Lichtblicke“, Gleichstellungsbeauftragte, die Präventionsbeauftragten der beiden örtlichen Polizeiabschnitte, Bündnis für Demokratie, Integrationsbeauftragte

Der oder die Preisträger erhalten in Anerkennung ihrer Leistung eine Geldprämie in Höhe von 500 € und eine Ehrenurkunde.

Die Geschäftsstelle der Jury: Integrationsbeauftragte
Bärbel Olhagaray, Baerbel.Olhagaray@lichtenberg.berlin.de
Möllendorfstraße 6, 10367 Berlin

Frauenpreis

Frauen, die sich für die Rechte von Frauen und Mädchen engagieren, Geschlechterdemokratie fördern oder sich für das Einhalten von Menschrechten einsetzen, werden seit 2017 in Lichtenberg mit dem bezirklichen Frauenpreis zum Internationalen Frauentag ausgezeichnet. „Mit der öffentlichen und politischen Würdigung engagierter, standfester Persönlichkeiten fördert das Bezirksamt die Geschlechtergerechtigkeit und bewahrt zugleich Erreichtes bei der Gleichstellung von Frauen und Männern“, erklärt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke).

Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Projekte können mit einer prägnanten Begründung eingereicht werden. Details stehen auf der Internetseite der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes Lichtenberg unter: www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/gleichstellung/artikel.256467.php

Wer den bezirklichen Frauenpreis erhält, darüber entscheidet eine Jury unter dem Vorsitz des Bezirksbürgermeisters. Mitglieder des Auswahlgremiums sind Vertreterinnen und Vertreter von Frauenprojekten, des Wirtschaftskreises Lichtenberg, der Hochschulen, der Bürgerstiftung, vom Bezirkssportbund, der Seniorenvertretung und des Bezirksausschusses für Gleichstellung und Inklusion sowie die bezirkliche Gleichstellungsbeauftragte Majel Kundel. Der Preis ist mit 500 Euro, eine Skluptur ab 2019 dotiert.

Weitere Informationen erhalten sie von Majel Kundel – Gleichstellungsbeauftragte –
per Telefon: (030) 90296-3320 oder per E-Mail: majel.kundel@lichtenberg.berlin.de

Lichtenberger Inklusionspreis

Inklusion ist das wichtigste Ziel der seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention, die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen mit und ohne Behinderung am gesamt gesellschaftlichen Leben fordert.
Das fördert auch der Bezirk für die Menschen in den Kiezen: So wird seit 2015 einmal jährlich das Engagement jener Bürger, Träger, Vereine, Verbände, Unternehmen und Initiativen in der Behindertenhilfe mit dem Lichtenberger Inklusionspreis anerkannt und gewürdigt, die zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen beitragen. Die Verleihung des Inklusionspreises findet jährlich am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.
Der Bezirksbürgermeister, die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Vertreter des Bezirksbeirates von und für Menschen mit Behinderung, die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung und Akteure wählen unter den eingegangenen Vorschlägen eine geeignete Preisträgerin oder einen Preisträger aus.
Der Inklusionspreis wird in Form einer Trophäe, einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verliehen. Das Preisgeld dient dazu, Inklusionsprojekte zu fördern, neu zu initiieren und zu stärken. Es kann für Sachmittel, Honorare, Aktivitäten wie Ausflüge, Veranstaltungen oder Eintrittsgelder eingesetzt werden.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Birgit Herlitze, Beauftragte für Menschen mit Behinderung
Telefon: (030) 90296-3517 | E-Mail:Birgit.Herlitze@lichtenberg.berlin.de

Integrationspreis

Der Bezirk Lichtenberg vergibt jährlich im September/Oktober einen Integrationspreis in Anerkennung und Würdigung des Engagements von Personen, Trägern, Unternehmen, Initiativen und innovativen Projekten, die sich im alltäglichen Leben um die Integration und Gleichberechtigung aller Lichtenbergerinnen und Lichtenberger gleich welcher Herkunft, Sprache oder kultureller Prägung und Lebensweise verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen eintreten.
Grundlage Drucksache der BVV/BA Beschluss: 0515/VII
Unter Leitung des Bezirksbürgermeisters/in wählt die Jury unter den eingegangenen Vorschlägen geeignete Preisträger aus. Die Preisvergabe erfolgt unter einem jährlichen Motto.

Preisaufruf jeweils im Juni

Mitglieder Jury : 2 BVV Verordnete, 2 Vertreter Integrationsbeirat, 2 Lichtenberger mit Migrationshintergrund, Integrationsbeauftragte

Der oder die Preisträger erhalten in Anerkennung ihrer Leistung eine Geldprämie in Höhe von 500 € und eine Ehrenurkunde im feierlichen Rahmen überreicht vom Bezirksbürgermeister.

Die Geschäftsstelle der Jury: Integrationsbeauftragte
Bärbel Olhagaray, baerbel.olhagaray@lichtenberg.berlin.de
Möllendorfstraße 6, 10367 Berlin

Lichtenberger Unternehmen des Jahres

Preis Unternehmen des Jahres
Bild: Uwe Beier

Es lässt sich gut leben und arbeiten in Lichtenberg, dem familienfreundlichen Bezirk Berlins. Das zeigt sich an der wachsenden Einwohnerzahl, aber auch an der stetig steigenden Zahl der Unternehmen. seit 2012 wird aus dem Kreis der jetzt mehr als 21.000 Betriebe, die im Bezirk ansässig sind, das „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ gesucht. Das Bezirksamt Lichtenberg, der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Soziales und Gemeinwesen der Bezirksverordnetenversammlung und der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. zeichnen jährlich ein Unternehmen als Lichtenberger Unternehmen des Jahres aus, das besondere wirtschaftliche Erfolge vorweist, einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Lichtenberg leistet und so zum Gemeinwohl beiträgt.

Der Preis ist mit eintausend Euro dotiert, die vom Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. zur Verfügung gestellt werden. Die Preisverleihung erfolgt im Oktober des laufenden Jahres.
Seit 2018 kann auch zusätzlich ein mit 400 € dotierter Sonderpreis für besondere Leistungen vergeben werden.

Für den Award „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ kann jede/r Bürger/in, Geschäftspartner/in, Mitarbeiter/in, Kundin und Kunden begründete Vorschläge einreichen. Unternehmen können sich auch selbst bewerben.
Es können Unternehmen jeder Größe und Rechtsform, die ihren Sitz bzw. wesentliche Standorte ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit im Bezirk Lichtenberg haben, vorgeschlagen werden.

Auszeichnungswürdig ist die Erfüllung eines oder mehrerer der folgenden Kriterien:
  • nachweisbar erhebliche Zunahme der Zahl der Arbeitsplätze,
  • Erfolge bei der Ausbildung und der Nachwuchsförderung,
  • Anstrengungen bei der Schaffung von Bedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zur Mitarbeiterfürsorge, zur Beschäftigung älterer Mitarbeiter/innen,
  • Kooperation mit Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung,
  • ökologisches und klimapolitisches Engagement, Realisierung regionaler Kreislaufwirtschaft,
  • Beitrag zur Energieeffizienz,
  • soziales, sportliches oder kulturelles Engagement im Bezirk, im Kiez, für Vereine, Projekte etc.
  • Aktivitäten zur positiven Identifikation mit dem Bezirk Lichtenberg,
  • Engagement zur Integration von Flüchtlingen,
  • spezifische Beiträge zur Gestaltung des Bezirks als Ort der Vielfalt, Toleranz und Demokratie, Beteiligung an Initiativen gegen Rassismus und Gewalt,
  • Förderung und Unterstützung ehrenamtlichen Engagements der Beschäftigten.

Seit 2018 wird der Fokus besonders auf einzelne, in der Auslobung benannte Kriterien gelegt.