Europa-Center

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Europa-Center 1966, Foto: Landesarchiv Berlin Bild: Landesarchiv Berlin

Baudenkmal
Büro- und Geschäftshaus mit Restaurants und Unterhaltungsbereich.
1963-65 von Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg unter künstlerischer und städtebaulicher Beratung von Werner Düttmann und Egon Eiermann für den Berliner Geschäftsmann Karl-Heinz Pepper am Standort des kriegszerstörten zweiten Romanischen Hauses mit dem legendären Romanischen Café am Breitscheidplatz als erstes wirkliches Hochhaus der Stadt erbaut. 22geschossiges 103 m hohes Hauptgebäude (vorgehängte Stahl-Glas-Fassade) mit vorgelagertem drei- bis fünfgeschossigem Sockelbau (sogenannter Eiermann-Bau). Grundsteinlegung war am 28.11.1963, Eröffnung am 2.4.1965.

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Europa-Center 1985, Foto: Klaus Lehnartz Bild: Landesarchiv Berlin

Auf dem Dach wurde 1965 auf einem 4 m hohen Sockel ein dreh- und kippbarer Mercedesstern montiert. Mit 10 m Durchmesser ist es der größte Mercedes-Stern der Welt. Im Guinness Buch der Rekorde ist er als weltweit “größte drehbare und hydraulisch kippbare Neonanlage” verzeichnet. Im Juni 2006 versagte erstmals der 4,5 Tonnen schwere Drehantrieb. Vom 25.4. bis zum 27.4. 2007 wurde er unter dem spektakulären Einsatz eines russischen Schwerlasthubschraubers ersetzt.
1974 wurde die integrierte Eisbahn entfernt. Die ursprünglich offenen Innenhöfe wurden durch Ivan Krusnik überdacht. Hier wurde ein terrassenförmig über einem Wasserspiel angelegtes Café eingerichtet. 1982 wurde das Innere erneut durch Krusnik umgebaut und die Wasser-Uhr der fließenden Zeit des Pariser Physikers Bernard Gitton installiert. Außerdem wurde der Lotus-Brunnen eingebaut, der 1975 in der Neuen Nationalgalerie installiert worden war. Am 13.8.1984 wurde das Mövenpick-Restaurant in der 1. Etage eröffnet, das bis zum 5.1.2014 als Café und Restaurant einen bestechenden Blick auf das Zentrum der City West bot. Vor dem Europa-Center an der Tauentzienstraße wurde 1987 die Licht-Stele von Heinz Mack aufgestellt.

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Europa-Center am 26.9.2006, Foto: KHMM Bild: Bezirksamt

Zum Europa-Center gehören ein Parkhaus, das Hotel Palace, das Kabarett ‘Die Stachelschweine’ und die “Thermen im Europa-Center”.
Von 2005 bis 2008 gab es eine Panoramaetage, in der der 1990 von Peter Gärtner gedrehte 35minütige Film “Mauerflug” mit Luftaufnahmen von der Mauer aus Ost-Berliner Perspektive gezeigt wurde. Ein Helikoptersimulator auf dem Dach ließ die Besucherinnen und Besucher Charlottenburg-Wilmersdorf und Berlin-Mitte für 6 Minuten aus der Hubschrauberperspektive erleben.
Das 1965 eröffnete Roayal-Palast-Kino-Center wurde am 28.4.2004 geschlossen. An seiner Stelle feierte am 15.3.2007 ein Saturn-Flagship-Store Richtfest, am 28.6.2007 war Eröffnung. Der Neubau ist Teil einer umfassenden Modernisierung, in die der Eigentürmer Christian Pepper 30 Millionen Euro investierte.
Am 19.1.2008 eröffnete Geschäftsführer Tim Pöhland in der 20. Etage auf rund 1.000 Quadratmetern die Club-Lounge Puro als neuer Berliner Rekordhalter für Partys in der Höhe.

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Enthüllung des Spendentrichters im Europa-Center am 27.10.2011 durch Uwe Timm (Leiter des Europa-Centers), Stefanie Peitzmeier (Service in the City) und Bezirksstadtrat Klaus-Dieter Gröhler Bild: BA, Abt. Bau, Frau Reusse

Mehr Geld für Straßengrün:
Spendentrichter für neue Straßenbäume im Europa-Center

Am 27.10.2011, um 10.00 Uhr, hat Baustadtrat Klaus-Dieter zusammen mit den Projektpartnern Service in the City und dem Europa-Center einen Spendentrichter im Europa-Center, Tauentzienstraße 7-12, 10789 Berlin, vorgestellt.

Der Spendentrichter befindet sich im Erdgeschoss direkt neben der Wasseruhr.