Gesundheitsförderung

Das Bild zeigt die Erde als gruene Kugel im Gras
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Gesundheitsförderung wird als Förderung gesunder Lebenswelten verstanden. Als ein Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Gesundheit steht für ein positives Konzept, welches neben körperlichen Fähigkeiten, in gleicher Weise die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen betont. (Ottawa-Charta)

Die gesetzliche Grundlage von Gesundheitsförderung und Prävention im öffentlichen Dienst findet sich in §7 des Gesundheitsdienstgesetzes (GDG) von 2006. Der öffentliche Gesundheitsdienst wirkt in enger Zusammenarbeit mit anderen auf diesem Gebiet tätigen an der Förderung und Erhaltung gesunder Lebensbedingungen mit. Er fördert die persönlichen Kompetenzen der Menschen im Umgang mit Gesundheit und Krankheit sowie der Übernahme von sozialer Verantwortung.

Ausgewählte Aufgaben der Gesundheitsförderung:

  • Entwicklung und Koordination von Strategien bezirklicher Prävention und Gesundheitsförderung
  • Stärkung von Eigenverantwortung und des bürgerlichen Engagements
  • Aufbau der bezirklichen Präventionskette und Entwicklung von Gesundheitszielen
  • Aufbau und Unterstützung ressort- und trägerübergreifender Versorgungs- und Netzwerkstrukturen
  • Unterstützung und Evaluation gesundheitsförderlicher Aktivitäten und Maßnahmen zur Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Besondere Berücksichtigung der sozialer Lage sowie ethisch-kulturellen und geschlechtsspezifischen Aspekten der Zielgruppen
  • Durchführung von bezirklichen Gesundheitskonferenzen
  • Zusammenarbeit mit Gesundheitsberichtserstattung, Gesundheitsplanung, Gesundheitsamt und weiteren Bereichen der öffentlichen Verwaltung

Projekte im Bezirk

  • „Gesund Aufwachsen in Charlottenburg-Wilmersdorf“
  • „Fit und Gesund in Charlottenburg-Nord“