Mitte: Spandauer Vorstadt

Mitte: Spandauer Vorstadt

In der Spandauer Vorstadt tobt das Leben, hier ist Mitte sehr "szenig": jung, schick und kreativ sind die Läden, Galerien und Cafés.

  • Ortslagenkarte Spandauer Vorstadt© GNU
    Lage der Spandauer Vorstadt im Stadtteil Mitte
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Siedlungsbauten in der Hirtenstraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Siedlungsbauten in der Hirtenstraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Rosa-Luxemburg-Platz
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Rosa-Luxemburg-Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Alte Schönhauser Straße im Scheunenviertel
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Oranienburger Straße in Richtung Hackescher Markt
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Neue Schönhauser Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    An der Spandauer Brücke
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Altbauten in der Almstadtstraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Altbauten in der Almstadtstraße, im Hintergrund der Fernsehturm
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    "Clärchens Ballhaus" in der Auguststraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Auguststraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Altbauten in der Auguststraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Große Hamburger Straße / Auguststraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Blick in die Tucholskystraße auf Höhe der Auguststraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Tucholskystraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Koppenplatz
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Altbau in der Großen Hamburger Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Altbau in der Großen Hamburger Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Hackesche Höfe
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Münzstraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Geschäfte und Cafés in der Rochstraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Rosa-Luxemburg-Platz
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Große Hamburger Straße / Sophienstraße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Ehemaliges Postfuhramt, jetzt Austellungsstätte
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    "Tacheles" in der Oranienburger Straße von hinten
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Hof des "Tacheles" in der Oranienburger Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    "Tacheles" in der Oranienburger Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Oranienburger Straße in Richtung Hackescher Markt
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Oranienburger Straße
  • Mitte - Spandauer Vorstadt© Franziska Delenk
    Oranienburger Straße mit Synagoge
Die Gegend liegt zwischen Torstraße, Karl-Liebknecht-Straße, Stadtbahn, Spree und Friedrichstraße. Das Scheunenviertel ist der östlich der Rosenthaler Straße gelegene Teil der Spandauer Vorstadt.
Mitte - Spandauer Vorstadt
© Franziska Delenk

"Clärchens Ballhaus" in der Auguststraße

Das Viertel wurde vor dem Zweiten Weltkrieg vornehmlich von Juden bewohnt. Nachdem die reicheren Bürger in Richtung Charlottenburg abgewandert waren, bekam besonders das Scheunenviertel einen verruchten Ruf.
Heute ist davon nicht mehr übrig – der Großteil des Gebiets ist bereits saniert. Zahlreiche Grünanlagen und Spielplätze sind entstanden.

Der Hackesche Markt, die Oranienburger Straße und der Koppenplatz gelten als schicke Wohngegend mit betuchten Kreativen, Werbeagenturen, Galerien, Architekturbüros und extravaganten Geschäften.

Vor allen Dingen um die Große Hamburger Straße, Auguststraße, Linienstraße und Tucholskystraße gibt es zahlreiche Galerien, Cafés und trendige Geschäfte.
Die Hackeschen Höfe sind das größte geschlossene Hofareal Deutschlands und anziehend sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Hier gibt es verschiedenste Freizeitmöglichkeiten und Dienstleistungen (wie Shopping, Theater, Kino, Restaurants, Architekturbüros, Wohnungen...).
In unmittelbarer Nähe befinden sich noch weitere Höfe, die zum Teil etwas preiswerter sind.

In der Oranienburger Straße gibt es neben zahlreichen Shopping- und Ausgehmöglichkeiten auch berühmte Bauwerke: so zum Beispiel die Jüdische Synagoge von 1866, die aufgrund der Ansiedlung vieler jüdischer Kaufleute in der Straße gebaut wurde. Des Weiteren steht hier das Postfuhramt (erbaut von Carl Schwatlo an der Ecke Tucholskystraße) und das Haupttelegrafenamt.

Weite Teile der Straße wurden in der Reichskristallnacht und im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. In der DDR-Zeit wurde nicht viel unternommen, um die Straße wiederaufzubauen, lediglich der Monbijoupark zwischen Oranienburger Straße und Spree wurde 1961 zum Freizeit- und Erholungspark umgebaut.

Nach der Wende erlebte die Straße dann einen Aufschwung. Aus der Wertheim-Ruine wurde das „Tacheles-Kulturzentrum“. In den vielen leerstehenden Läden entstanden Szenekneipen – viele von Hausbesetzern der umliegenden Straßen betrieben.

Im engen Teil der Straße am Hackeschen Markt entstanden siedelten sich viele Modegeschäfte an, auch heute noch reiht sich hier Geschäft an Geschäft.
Inzwischen ist die Oranienburger Straße in der Hand von Touristen und Business, die sie Tag und Nacht beleben. Fast alle Geschäfte und Gaststätten haben in den letzten paar Jahren sowohl den Besitzer als auch den Namen gewechselt. Die einstigen Bewohner, wie Studenten und Künstler können sich die Mieten nicht mehr leisten.
Viele Neubauten entstanden in den letzten Jahren und weitere Projekte sollen folgen.

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Aktualisierung: 13. März 2018

Mitte im Portrait