Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine). Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. In der EU tritt die MKS derzeit in Griechenland und der Republik Zypern auf, in Deutschland vor dem Ausbruch im Januar 2025 in Brandenburg im Jahr 1988. In Berlin und Brandenburg standen zahlreiche Bestände unter amtlicher Sperre, Drittländer haben Ausfuhrverbote für Klauentiere und -erzeugnisse aus Deutschland verhängt.
Die MKS kommt in der Türkei, im Nahen Osten und in Afrika, in vielen Ländern Asiens und in Teilen Südamerikas endemisch vor. Die Mitführung oder der Postversand von Klauentiererzeugnissen, wie z. B. Milchprodukte, Fleisch-/Wurstwaren und anderen Tierkörperteilen, wie Jagdtrophäen aus Drittländern ist streng untersagt.
Haltungen von empfänglichen Tieren sollten durch die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen vor der Erkrankung geschützt werden.
Die MKS ist eine reine Tierseuche und nicht auf den Menschen übertragbar.
Nähere Informationen finden sich auf der Website des Friedrich-Loeffler-Instituts