Maul- und Klauenseuche

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine). Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. In der EU trat die MKS zuletzt 2011 in Bulgarien auf, in Deutschland vor dem aktuellen Ausbruch in Brandenburg im Jahr 1988.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine). Auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. In der EU tritt die MKS derzeit in Griechenland und der Republik Zypern auf, in Deutschland vor dem Ausbruch im Januar 2025 in Brandenburg im Jahr 1988. In Berlin und Brandenburg standen zahlreiche Bestände unter amtlicher Sperre, Drittländer haben Ausfuhrverbote für Klauentiere und -erzeugnisse aus Deutschland verhängt.
Die MKS kommt in der Türkei, im Nahen Osten und in Afrika, in vielen Ländern Asiens und in Teilen Südamerikas endemisch vor. Die Mitführung oder der Postversand von Klauentiererzeugnissen, wie z. B. Milchprodukte, Fleisch-/Wurstwaren und anderen Tierkörperteilen, wie Jagdtrophäen aus Drittländern ist streng untersagt.
Haltungen von empfänglichen Tieren sollten durch die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen vor der Erkrankung geschützt werden.
Die MKS ist eine reine Tierseuche und nicht auf den Menschen übertragbar.
Nähere Informationen finden sich auf der Website des Friedrich-Loeffler-Instituts

Steckbrief

Maul- und Klauenseuche

Die MKS ist eine reine Tierseuche und nicht auf den Menschen übertragbar, auch der Verzehr von pasteurisierter Milch, daraus hergestellten Milchprodukten oder von Fleisch stellt für den Menschen keine Gefahr dar. Weitere Informationen

FAQs

Häufig gestellte Fragen zur Maul- und Klauenseuche

Lesen Sie unsere FAQs zur Maul- und Klauenseuche. Weitere Informationen

Rechtliches

Rechtliche Bestimmungen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche

Links zu den Rechtlichen Bestimmungen zur Bekämpfung der MKS. Weitere Informationen

Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz