Berliner Hundegesetz

Zwei kleine Hunde werden von einer Frau an einer Leine durch den Park geführt
Bild: javier brosch / Fotolia.com

Das neue Berliner Hundegesetz trat am 22. Juli 2016 in Kraft. Das Gesetz sieht den Erlass zweier Rechtsverordnungen vor, in denen Einzelheiten zur Durchführung des Gesetzes normiert werden. Eine bereits erlassene Verordnung bestimmt, welche Rassen und deren Kreuzungen als gefährlich eingestuft werden (sogenannte Rasseliste). Eine weitere Verordnung regelt Näheres zum Sachkundenachweis, zum Hunderegister etc. und tritt am 01. Januar 2019 in Kraft. Bis dahin gelten bestimmte Regelungen des „alten“ Hundegesetzes weiter.
Im Folgenden haben wir die wesentlichen Änderungen zusammengestellt.

Bereits geltende Regelungen:

  • Hunde können nicht mehr einfach auf Flohmärkten oder von Privatpersonen gekauft werden (besserer Tierschutz, weniger auffällige Hunde)
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  • Das bestehende Gebot, Hundekot zu beseitigen, wird besser durchsetzbar
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  • Bezirke können für zusätzliche Bereiche die Mitnahme von Hunden untersagen
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  • Bezirke können einfacher Gebiete zu Auslaufgebieten für Hunde erklären
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Zukünftige Regelungen

  • Wer einen Hund neu erwirbt, wird motiviert, aber nicht gezwungen, sich Sachkunde anzueignen
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  • Erstmals Handhabe gegen ungeeignete gewerbliche Hundeausführer (sog. Dogwalker)
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  • Der Erwerb und die Haltung von Hunden lässt sich über ein Register nachvollziehen
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Berliner Hundegesetz (aktuelle Version)

Fragen und Antworten zur Hundeverordnung - FAQ

PDF-Dokument (230.9 kB) - Stand: 1. Oktober 2018

Verordnung zur Durchführung des Hundegesetzes (Hundegesetzdurchführungsverordnung – HundeG-DVO)

PDF-Dokument (1.8 MB) - Stand: 29. Septemer 2018

Hundegesetz Lesefassung - bereits in Kraft getretene Neuregelungen in Farbe

PDF-Dokument (141.4 kB)

Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin (Lesefassung)

PDF-Dokument (60.3 kB) - Stand: 10.10.2004